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Der eiskalte Engel - Alain Delon
Der eiskalte Engel - Alain Delon

TV-Tipp für Montag (9.3.): Alain Delon braucht ein Alibi

Arte zeigt "Der eiskalte Engel"

"Der eiskalte Engel", Arte, 20:15 Uhr
Ein Auftragsmörder (Alain Delon) wird von seinen Auftraggebern fallen gelassen, nachdem er bei einer Tat von Zeugen gesehen worden ist.

"Le samourai" - so der Originaltitel dieses französischen Kriminalfilms aus dem Jahr 1967 - ist einer der einflussreichsten Werke seines Genres. Regisseure aus aller Welt haben sich in Stil und Ikonographie aus ihm bedient und es als einen Wegweiser und Vorbild für ihre Karrieren benannt, so zum Beispiel Quentin Tarantino und John Woo.

Für Regisseur und Drehbuchautor Jean-Pierre Melville ist dieser Streifen der bekannteste und wohl beste seiner an herausragenden Filmen nicht gerade armen Karriere. Erstmals, aber nicht zum letzten Mal arbeitete er hier mit Alain Delon zusammen, der hier als mitleidloser Mörder eine seiner prägnantesten Rollen übernahm.

Vor Ort in Paris gedreht, macht "Le samourai" das Beste aus seiner reduzierten Ästhetik und erzählt mit seiner stilsicheren Regie, den guten Darstellern und seiner dichten Atmosphäre eine fesselnde Geschichte. Der perfekt gestaltete Streifen erhielt durchweg gute Kritiken und wurde mit 1,9 Millionen Zuschauern ein Erfolg in Frankreich.

Ein Zuschauer schwärmt: "Alain Delon ist perfekt besetzt, eine mysteriöse Gestalt von der ersten Einstellung an. Seine unbeteiligte Schönheit wird genutzt, um das zugrunde liegende Thema der Entfremdung, der Verzweiflung und eines inneren Kampfes um persönliche Moral und Selbstverantwortung zu unterstreichen. Delon's Leinwandpräsenz kann nicht untertrieben werden, denn die Dialoge sind sparsam, um es milde auszudrücken. Jean-Pierre Melville sorgt dafür, dass die Handlung das richtige Tempo und Action besitzt, um den Zuschauer in seine äußerst stilisierte Version von Paris hineinzuziehen."



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