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Das fünfte Element - Bruce Willis
Das fünfte Element - Bruce Willis
© Tobis Film

TV-Tipp für Dienstag (17.3.): Bruce Willis fährt Flugtaxi

Kabel1 zeigt "Das fünfte Element"

"Das fünfte Element", Kabel1, 20:15 Uhr
In einer sehr bunten Zukunft wird ein Taxifahrer (Bruce Willis) unabsichtlich zur zentralen Figur in der Suche nach einer legendären kosmischen Waffe, um das Böse und Mr. Zorg (Gary Oldman) in Schach zu halten.

Regisseur Luc Besson ("Valerian and the City of a Thousand Planets") hatte die Idee zu "Le cinquième élément" bereits 1975 mit 16 Jahren und schrieb die Geschichte auf. Anfang der Neunziger wollte er sie dann verfilmen, fand aber kein Studio, das bereit gewesen wäre, die absehbar hohen Produktionskosten zu finanzieren. Erst nach dem Erfolg mit "Leon der Profi" 1994 öffnete die französische Gaumont ihre Taschen - und zwar weit: Mit umgerechnet 90 Millionen Dollar wurde der französische, aber auf Englisch gedrehte Science Fiction-Film der bis dahin teuerste europäische Streifen aller Zeiten.

Weil er keinen ausreichend großen Drehort in Frankreich finden konnte, wich Besson "schweren Herzens" auf die riesige 007-Drehbühne der Londoner Pinewood Studios aus, während die in Ägypten spielenden Szenen in Mauretanien gefilmt wurden. Für das Produktionsdesign engagierte der Filmemacher zwei namhafte französische Comic-Zeichner, die über ein Jahr lang 8000 Zeichnungen entwarfen; die Kostüme gestaltete Jean Paul Gaultier. Mit Oldman griff Besson auf seinen bewährten Nebendarsteller aus "Leon" zurück, während er die Rolle des fünften Elements, Leeloo, mit der unbekannten Ukrainerin Milla Jovovich besetzte, die mit diesem Film zum Star wurde.

Besson schuf einen visuell einfallsreichen und ausgelassen übergeschnappten Film, eine Art phantastischen SciFi-Pop, der sich nie zu ernst nimmt und die Kritiker als Eröffnungsfilm der Filmfestspiele von Cannes 1997 in zwei Lager spaltete. Insgesamt blieben die Rezensionen gemischt, aber den Zuschauern gefiel es. Mit weltweit 264 Millionen Dollar wurde "The Fifth Element" ein großer Erfolg und auch der erfolgreichste des Jahres in Frankreich. Bis zu "Ziemlich beste Freunde" 2011 war er der bestbesuchte französische Film im Ausland.

Der Tonschnitt wurde mit einer Oscar-Nominierung honoriert; bei den Europäischen Filmpreisen erhielt das Werk eine Nennung als "Bester Film", und bei den Französischen Filmpreisen gab es gar acht Nominierungen, von denen drei zu Césars wurden: Für Regisseur Luc Besson, Kameramann Thierry Arbogast und Bühnenbildner Dan Weil.

Ein Zuschauer findet: "Ein perfekter Mix aus Action, Komödie, Science Fiction, Spannung und Romantik. Die Handlung ist extrem einfallsreich, und ich habe solche Bilder noch nie gesehen. Und nicht zuletzt sind die Spezialeffekte absolut exzellent."



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