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Beetlejuice - Michael Keaton
Beetlejuice - Michael Keaton
© Warner Bros.

TV-Tipp für Dienstag (27.10.): Michael Keaton bringt Leben ins Jenseits

Kabel1 zeigt "Beetlejuice"

"Beetlejuice", Kabel1, 20:15 Uhr
Die Geister eines verstorbenen Paares (Geena Davis und Alec Baldwin) werden von einer unausstehlichen Familie (Catherine O'Hara, Winona Ryder und Jeffrey Jones) belästigt, die in ihr Haus gezogen sind, und engagieren einen bösartigen Geist (Michael Keaton), um sie zu vergraulen.

Das ursprüngliche Drehbuch von Michael McDowell zu dieser US-Komödie war deutlich düsterer, denn eigentlich war "Beetlejuice" als Horrorfilm geplant. Doch mit dem Engagement von Regisseur Tim Burton ("Edward Scissorhands") und Hauptdarsteller Michael Keaton, den Burton viel improvisieren lassen sollte, änderte sich die Ausrichtung der 15 Millionen Dollar teuren Warner Brothers Pictures-Produktion. Das überarbeitete Skript von Warren Skaaren und Burton's Inszenierung machten aus dem Streifen einen Spaß für die ganze Familie, brillant bizarr und überschäumend von Ideen - und einem Keaton in köstlich überdrehter Hochform.

Gedreht wurde in Corinth im US-Bundesstaat Vermont, das für das fiktive Dorf Winter River im US-Bundesstaat Connecticut einstand, und in den Culver Studios in Los Angeles.

"Beetlejuice" wurde 1988 ein großer Erfolg bei Kritik und Publikum und spielte in Nordamerika 74 Millionen Dollar ein. Die immer mal wieder ins Gespräch gebrachte Fortsetzung gab es nie, aber auf ABC lief von 1989 bis 1991 eine Zeichentrickserie. Für Tim brachte der Erfolg sein Engagement als "Batman"-Regisseur.

Die Arbeit der Maskenbildner wurde mit einem Oscar gewürdigt, während sie und die Spezialeffekte-Künstler für einen Britischen Filmpreis nominiert waren.

Ein Zuschauer schwärmt: "Der Film kommt der Perfektion so nahe, wie es menschenmöglich ist. Hier gibt es das Genie von Tim Burton, dessen ausgeprägte düstere und skurrile Einbildungskraft durch nahezu jede Einstellung scheint; es gibt Danny Elfman, der erneut eine Musik komponiert hat, die jedes Bild perfekt begleitet; hier gibt es die perfekt besetzten Geena Davis, Alec Baldwin und Michael Keaton. Die Bühnenbilder sind wunderschön, während die Stop Motion-Spezialeffekte, die normalerweise erstklassig bei Burton sind, hier schludrig umgesetzt sind, um die komödiantischen Aspekte des Films zu unterstützen. Eine sehr schlaue Entscheidung von Tim, sein geringes Budget für die Spezialeffekte zu seinen Gunsten zu wenden. Alles in allem, haben hier alle Beteiligten eine phänomenale Arbeit geleistet."



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