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Pain and Gain - Dwayne Johnson als Paul Doyle, Mark Wahlberg als Daniel Lugo und Anthony Mackie als Adrian Doorbal
© Paramount Pictures

TV-Tipp für Mittwoch (28.10.): Dwayne Johnson und Mark Wahlberg verheben sich

Kabel1 zeigt "Pain & Gain"

"Pain & Gain", Kabel1, 22:50 Uhr
Ein Trio Bodybuilder (Dwayne Johnson, Anthony Mackie und Mark Wahlberg) wird in Florida in einen Erpressungs- und Entführungsplan verwickelt, der entsetztlich schief läuft.

Zwischen seinen zweiten und dritten gigantischen "Transformers"-Abenteuern gelüstete es Regisseur Michael Bay nach einem anderen, kleineren Projekt. Doch Paramount Pictures war das Kassemachen wichtiger, so dass sie den dritten Teil so weit vorzogen, dass "Pain & Gain" erst danach realisiert werden konnte.

Mit einem Budget von nur 26 Millionen Dollar war dies die kleinste Produktion seit Bay's Erstling "Bad Boys" von 1995. Erreicht wurde die Summe dadurch, dass der Filmemacher sowie die beiden Hauptdarsteller Dwayne Johnson und Mark Wahlberg auf ihre Gagen zu Gunsten von Gewinnbeteiligung verzichteten. Diese wird nicht allzu üppig ausgefallen sein, denn die der US-Kriminalfilm erzielte mit weltweit 86 Millionen Dollar ein nur durchwachsenes Ergebnis.

Die Kontroverse, die der Streifen hervorrief, war dabei vorprogrammiert: Bay nahm sich die wahren Begebenheiten einer brutalen, bitteren Verbrechensserie vor, die der Journalist Pete Collins in der "Miami New Times" 1999 beschrieben hatte, und steigerte sie zu einem grotesken Gewaltklamauk, das mit den wahren Geschehnissen nur noch wenig zu tun hatte und daher auch zu Rechtsstreitigkeiten mit Überlebenden der Erpressungs- und Mordserie führte. Dass hier brutale Verbrecher, die teilweise lebenslange Haftstrafen für ihre Untaten verbüßen müssen, als kindköpfische Möchtegern-Kriminelle dargestellt wurden, die eventuell sogar noch Sympathien für sich gewinnen, stieß manchen Kommentatoren sauer auf.

Zwar sieht man, dass Michael im Rahmen seiner Möglichkeiten sein bis dahin am meisten zum Nachdenken anregendes Werk anging, aber seine satirischen Spitzen verlaufen sich letztendlich im stilisierten Durcheinander eines brutalen Hochglanz-Spektakels. Alles in allem waren die Kritiken 2013 gemischt.

Kritiker Tom Huddleston schrieb in "Time Out": "Die erste Stunde des Films könnte Michael Bay's Karrierehöhepunkt sein: Flott, abgefahren, wunderbar geschmacklos und erstaunlich ätzend in seinen Angriffen auf westliche Unsicherheit, Oberflächlichkeit und Gier."



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