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Raya und der letzte Drache
Raya und der letzte Drache
© Walt Disney Studios Motion Pictures Germany

Kinocharts USA (5. - 7.3.): "Raya and the Last Dragon" nächster Animations-Champ

Chicago, New York City und San Francisco wieder am Start

Die Lichter am Horizont scheinen heller, und spiegeln sich zuerst in den Foyers der am Wochenende wieder eröffneten Kinos in den Großstädten Chicago, New York City und San Francisco - zwar mit begrenztem Sitzangebot, aber immerhin. Die Filmgesellschaften reagierten mit gleich drei Premieren - in der Pandemie ein seltener Anblick.

Die schnellen Fortschritte beim Impfen lassen die Studios insgesamt mutiger werden - Columbia Pictures ziehen die Premiere von "Peter Rabbit 2" vom Juni in den Mai vor, Paramount Pictures ihren "A Quiet Place 2" vom September ebenfalls in den Wonnemonat.

Am Wochenende bewies das Genre des Animationsfilms, dass es der klare Gewinner der Pandemieperidode ist. Nach "The Croods: A New Beginning" und "Tom und Jerry" kam mit "Raya and the Last Dragon" der nächste Zeichentrick zu Box Office-Ehren. Mit 8,6 Millionen Dollar in 2045 Lichtspielhäusern errang die 100 Millionen Dollar teure Walt Disney Studios-Produktion die Kinokassenkrone knapp vor dem gleichfalls animierten Vorwochen-Champ "Tom und Jerry".

Das Werk mit den Stimmen von Kelly Marie Tran und Awkwafina hat einhellig gute Kritiken erhalten und konnte den Erfolg erringen, obwohl es zeitgleich auf der Streaming-Plattform Disney Plus Premiere gefeiert hat. Aus dem Ausland kommen aktuell 17 Millionen Dollar für "Raya and the Last Dragon" hinzu, so dass das Gesamtergebnis bereits nach drei Tagen bei 26 Millionen Dollar liegt.

"Tom und Jerry", der Animations-Realfilm-Hybride mit der sehr realen Chloe Grace Moretz in der Hauptrolle, bleibt mit 2563 Spielstätten der meistgezeigte Streifen Kanadas und der USA, musste sich mit 6,6 Millionen Dollar am zweiten Wochenende aber mit der Silbermedaille zufrieden geben. Nach zehn Tagen steht die 79 Millionen Dollar teure Warner Brothers Pictures-Produktion bei 23 Millionen Dollar. Im Ausland sind 34 Millionen Dollar umgesetzt worden, so dass es jetzt weltweit insgesamt 57 Millionen Dollar für die Cartoon-Veteranen sind.

Bronze geht an einen Neuling: "Chaos Walking" erlöste 3,8 Millionen Dollar in 1980 Spielorten. Der Science Fiction-Film mit Daisy Ridley und Tom Holland hat satte 100 Millionen Dollar gekostet und nur schlechte Kritiken erhalten. Im Ausland klingelten die Kassen zur Melodie von 2,6 Millionen Dollar - weltweit sind es hier also 6,4 Millionen Dollar für die Lionsgate-Produktion.

Auf dem vierten Rang steigt der dritte Debutant ein. "Boogie" ist ein Drama mit Taylor Takahashi über einen Basketball-Spieler in New York City, der davon träumt, in der NBA zu spielen. Die Focus Features-Produktion erhielt gemischte Kritiken und spielte 1,2 Millionen Dollar in 1252 Kinos ein.

Auf zweistellige Millionengesamtergebnisse kommen derzeit "The Croods: A New Age" mit der Stimme von Emma Stone und 53 Millionen Dollar in 15 Wochen; der Denzel Washington-Kriminalfilm "The Little Things" mit 13 Millionen Dollar in sechs Wochen; der Gal Gadot-Fantasy-Film "Wonder Woman 1984" mit 44 Millionen Dollar in elf Wochen, der Liam Neeson-Thriller "The Marksman" mit 13 Millionen Dollar in acht Wochen, der deutsche, aber auf Englisch gedrehte Fantasy-Film "Monster Hunter" mit Milla Jovovich und 14 Millionen Dollar in zwölf Wochen und der Tom Hanks-Abenteuerfilm "News of the World" mit 12 Millionen Dollar in elf Wochen.

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