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Stanley Kubrick ist tot

Familienangehörige geben den Tod des 70jährigen Filmemachers bekannt

Im Alter von 70 Jahren ist am Sonntag der weltbekannte Filmemacher Stanley Kubrick auf seinem Landsitz im englischen Hertfordshire verstorben. Über die Todesursache ist noch nichts bekannt. Das 'Multitalent' - er war Regisseur, Schriftsteller und Produzent in einem - etablierte sich mit Filmen wie "2001 : Odyssee im Weltraum", der Stephen-King-Verfilmung "The Shining" und den mit vier Oscars nominierten Film "Uhrwerk Orange" in der glitzernden Filmwelt Hollywoods - galt dort jedoch als Außenseiter.

Stets wurde Kubrick von Kritikern als ambitionierter Filmemacher, Perfektionist und Exzentriker bezeichnet. An seinen Filmen arbeitete er grundsätzlich wesentlich länger als andere Regisseure, jahrelang konnte er sich mit Dreharbeiten und Schnitt aufhalten. Dabei bestach der New Yorker durch sein Talent, die Extreme der Gesellschaft mit Feingefühl und scharfem Blick wahrzunehmen und darzustellen.

In den vergangenen Monaten hatte er sich - wie für ihn üblich unter strenger Geheimhaltung - mit der Nachbearbeitung seines neuen Films "Eyes Wide Shut" ("Augen weit geschlossen") beschäftigt, in dem Schauspieler-Ehepaar Tom Cruise und Nicole Kidman die Hauptrollen spielen. Die filmische Adaption von Arthur Schnitzlers "Traumnovelle", Kubricks erster Film seit zehn Jahren, soll nach Angaben von Warner Bros. im Juli in die Kinos kommen.

Seit 1958 war der Filmemacher mit der Malerin Suzanne Harlan verheiratet und lebte seit 1961 zurückgezogen auf seinem Landsitz nördlich von London.



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