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Encanto
Encanto
© Walt Disney Studios Motion Pictures Germany

Kinocharts USA (3. - 5.12.): Schwache Zugabe für "Encanto"

Box Office gegenüber Thanksgiving halbiert

Es ist kaum ein laues Lüftchen gewesen, dass am Wochenende durch die nordamerikanischen Kinos geweht ist. Auch wenn es kein Trost ist: Es ist eine Windstille mit Ansage gewesen. Wie jedes Jahr verzichteten die Studios und Verleiher darauf, die Amerikaner in deren Weihnachtseinkäufen mit Premieren zu stören. Bevor dann am Freitag die Weihnachtskinosaison mit "West Side Story" und dann "Spider-Man: No Way Home", "The Matrix: Resurrections", "Sing 2" und "The King's Man" durchstarten wird, mussten die Kinobesitzer noch einmal tapfer sein: Die Umsätze halbierten sich gegenüber dem vorigen Thanksgiving-Wochenende.

In den Charts gab es dementsprechend keine Bewegung, das Treppchen setzt sich exakt wie eine Woche zuvor zusammen. Spitzenreiter "Encanto" hielt mit mäßigen 12 Millionen Dollar die Spitze am zweiten Wochenende wie erwartet. Der 150 Millionen Dollar teure Animationsstreifen läuft unverändert in 3980 Filmtheatern und büßte verschmerzbare minus 53 Prozent der Besucher des Vorwochenendes ein. Insgesamt steht das Werk mit der Stimme von Stephanie Beatriz jetzt bei 58 Millionen Dollar. Aus dem Ausland kommt exakt die gleiche Summe, so dass der 60. Disney-Animationsstreifen bei weltweit 116 Millionen Dollar liegt.

Silber ging erneut an "Ghostbusters: Afterlife", der am Wochenende die magische 100 Millionen Dollar-Grenze gekreuzt hat und jetzt bei 102 Millionen Dollar steht. Die Komödie mit Paul Rudd erlöste am Wochenende 10 Millionen Dollar in 4059 Spielorten, womit die 75 Millionen Dollar teure Columbia Pictures-Produktion der meistgespielte Streifen Kanadas und der USA bleibt. Der Besucherschwund fiel mit minus 57 Prozent am dritten Wochenende etwas heftiger aus. International kommen 43 Millionen Dollar für ein weltweites Gesamteinspiel von 145 Millionen Dollar zusammen.

"House of Gucci" verteidigte am zweiten Wochenende den dritten Rang mit 6,8 Millionen Dollar. Das Lady Gaga-Drama ist in 3477 Lichtspielhäusern zu sehen und büßte minus 53 Prozent Umsatz im Wochenvergleich ein. Die 75 Millionen Dollar teure MGM-Produktion hat jetzt insgesamt 33 Millionen Dollar eingespielt; aus dem Ausland kommt auch hier exakt die gleiche Summe für ein weltweites Einspiel von 66 Millionen Dollar.

Gut laufen weiterhin der Disney-Fantasy-Film "Eternals" mit Angelina Jolie und 156 Millionen Dollar in fünf Wochen; der Warner Bros.-Science Fiction-Film "Dune" mit Timothée Chalamet und 104 Millionen Dollar in sieben Wochen und der Columbia-Fantasy-Film "Venom: Let There Be Carnage" mit Tom Hardy und 211 Millionen Dollar in zehn Wochen.

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