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Spider-Man: No Way Home
Spider-Man: No Way Home
© Sony Pictures

Deutsche Kinocharts (23. - 26.12.): Weihnachtsfest bremst Kinolust

"Spider-Man" behauptet sich gegen "Matrix"

Nicht nur für Arbeitnehmer, sondern auch für die Kinobesitzer hätte das Weihnachtsfest nicht schlechter fallen können. Dass drei der vier Hauptkinotage vom Fest okkupiert wurden, darunter das gesamte Wochenende selbst, bremste den Zuschauerzuspruch in den deutschen Spielstätten.

Aber immerhin zwei US-Produktionen schafften die Sechsstelligkeit, zuvorderst der phänomenale "Spider-Man: No Way Home", der seine Tabellenführung in den Charts mit 360 000 Besuchern locker behauptete. Der Fantasy-Film mit Tom Holland hat nun nach zwölf Tagen bereits 1,6 Millionen Eintrittskarten abgesetzt - und das in einem so schwierigen Marktumfeld, das durch die neuen, verschärften Corona-Bestimmungen noch schwieriger werden wird.

"The Matrix Resurrections" hatte gegen den Marvel-Giganten keine Chance und musste sich mit Silber begnügen. Der Science Fiction-Film mit Keanu Reeves war der einzig große Neustarter der Weihnachtswoche und konnte 143 000 Interessierte für sich gewinnen.

Weiterhin gut laufen das US-Drama "House of Gucci" mit Lady Gaga und 564 000 Kinogängern in vier Wochen; der US-Animationsstreifen "Encanto" mit 353 000 kleinen und größeren Zuschauern in fünf Wochen; der britische Thriller "Keine Zeit zu sterben" mit Daniel Craig und 5,9 Millionen Besuchern in 13 Wochen; der deutsche Fantasy-Film "Die Schule der magischen Tiere" mit Emilia Maier und 1,4 Millionen jungen und älteren Kinogängern in elf Wochen; die deutsche Komödie "Contra" mit Nilam Farooq und 638 000 Interessierten in neun Wochen sowie die US-Komödie "Ghostbusters: Legacy" mit Paul Rudd und 281 000 verkauften Karten in sechs Wochen.


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