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The Dark Knight - Heath Ledger und Christian Bale
The Dark Knight - Heath Ledger und Christian Bale
© Warner Bros.

TV-Tipp für Freitag (25.2.): Findet Christian Bale in Heath Ledger seinen Meister?

Pro7 zeigt "The Dark Knight"

"The Dark Knight", Pro7, 20:15 Uhr
Als der Joker (Heath Ledger) Chaos und Verderben über Gotham City bringt, ist es an Batman (Christian Bale), das Unrecht zu bekämpfen.

"Batman Begins", mit dem Christopher Nolan ("Interstellar") 2005 die "Batman"-Reihe triumphal wiederbelebt hatte, war ein großer, aber kein überwältigender Erfolg gewesen. Was dann geschah, hat Kinogeschichte geschrieben, an deren Ende die Fortsetzung "The Dark Knight" weltweit 1,0 Milliarde Dollar eingespielt haben sollte. Das nicht gerade günstige Investment von 185 Millionen Dollar Produktionskosten, das Warner Brothers Pictures getätigt hatten, machte sich mehr als bezahlt.

In den drei Jahren bis 2008 hatte "Batman Begins" durch das zweite Leben auf Disc eine große Anhängerschar aufgebaut, die gespannt darauf war, wie die Geschichte um Bruce Wayne alias Batman weitergehen würde, aber zusätzlich wurde die Neugierde noch durch einen Schicksalsschlag angeheizt: Kurz vor der Premiere starb Heath Ledger, der im Film den Bösewicht Joker verkörperte und damit in die großen Fußstapfen von Jack Nicholson trat. Als "The Dark Knight" dann in die Kinos kam, brach er reihenweise Kassenrekorde, als wären sie aus Pappmaché, und wurde zum weltweit erfolgreichsten Film des Jahres.

Doch das schaffte der US-Fantasy-Film nicht allein aufgrund der Neugier des Publikums im Vorfeld, sondern weil es sich schlicht und ergreifend um ein Meisterwerk handelt. Düster, komplex, mit vielen unvergesslichen Szenen und einem noch unvergesslicheren Bösewicht - Ledger bringt eine der beeindruckendsten schauspielerischen Leistungen der Filmgeschichte auf die Leinwand -, wies Nolan's Inszenierung nicht nur weit über eine Comic-Verfilmung hinaus, sondern setzte das Ganze als eine spannende Krimi-Saga um.

"The Dark Knight" wurde für acht Oscars nominiert - für Kameramann Wally Pfister, Cutter Lee Smith, Ausstattung, Maske, Spezialeffekte und Tonmischung - und gewann zwei davon: Einen für den Tonschnitt und einen posthum für Heath Ledger als "Bester Nebendarsteller". Überhaupt erhielt Ledger fast alle Preise, für die er nominiert gewesen war - insgesamt über 20. Bei den Golden Globes und bei den Britischen Filmpreisen wurde er ausgezeichnet; BAFTA-Nominierungen gab es dazu noch für Kameramann Pfister, die Komponisten James Newton Howard und Hans Zimmer, Cutter Smith, die Bühnenbildner, Kostümbildnerin Lindy Hemming, Maskenbildner Peter Robb-King, die Visuellen Effekte und den Ton.

Kritikerin Margot Harrison schrieb in "Seven Days": "Christopher Nolan hat genügend Material in seine zweieinhalbstündige Saga gepackt. Die Handlung kommt wahnsinnig schnell voran, die Exposition ist atemlos, und die großen Schlüsselszenen treten sich praktisch auf die Füße. Stillstand existiert in diesem Film nicht."



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