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US-Filmstarts: Foo Fighters spielen sich selbst in "Studio 666"

Columbia Pictures erklären "Uncharted" zum Franchise

Dieses US-Kinowochenede gehört einmal mehr in die Kategorie "Zwischenzeit". Nach der verblüffend guten Premiere von "Uncharted" vor Wochenfrist und vor der mit Spannung erwarteten Veröffentlichung von "The Batman" kommende Woche sitzen die Hollywood-Studios dieses Wochenende mehr oder minder aus.

Ganz verzichten müssen Kinofans nicht auf neue Präsentationen, aber Debutant "Studio 666" ist sicherlich nichts für den Massengeschmack und dürfte zum Start nicht mehr als 5 Millionen Dollar aufrufen können. Die Komödie, die auf einer Idee von Dave Grohl, dem Gitarristen der Band Foo Fighters basiert, ist wegen ihres Horroreinschlags mit "R" für "Restricted" zensiert worden, hält also Jugendliche ohne Erwachsenenbegleitung aus den Kinosälen. Das Ganze riecht ein bisschen nach einer Fanboy-Geschichte, in der die Band-Mitglieder sich selbst spielen. BJ McDonnell hat nach einigen Musikvideos hier sein Spielfilm-Regiedebut gegeben und gemischte Kritiken geerntet. Open Road Films verleihen die Produktion in 2306 Kinos.

Unangefochten dürfte "Uncharted" bleiben. Mit gewaltigen 4275 Lichtspielhäusern bleibt der Abenteuerfilm mit Tom Holland der mit Abstand meistgezeigte Streifen Kanadas und der USA und wird mit bis zu 23 Millionen Dollar am zweiten Wochenende die Tabellenspitze in den Kinocharts verteidigen. Columbia Pictures haben die Videospieladaption bereits zur "neuen Hit-Filmreihe für die Firma" erklärt.


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