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Thor: Love and Thunder
Thor: Love and Thunder
© Walt Disney Studios Motion Pictures Germany

US-Filmstarts: Schlägt "Thor: Love and Thunder" ein?

Marvel-Opus hat das Feld für sich

Wohl kaum eine Reihe ist ein so zuverlässiger Hollywood-Goldesel im letzten Jahrzehnt gewesen wie das Marvel Cinematic Universe. Und das münzt sich nach den Gesetzen des Marktes und der Logik in bereits das 29. MCU-Opus um, das heute konkurrenzlos als einzige Premiere in rund 4300 nordamerikanischen Kinos startet.

"Thor: Love and Thunder" stellt den von Chris Hemsworth verkörperten Donnergott in seinem vierten Solo-Film in den Mittelpunkt, den nach "Thor: Ragnarok" ("Tag der Entscheidung") aus dem Jahr 2017 erneut der neuseeländische Regisseur und Drehbuchautor Taika Waititi inszeniert und geschrieben hat. Der von der Corona-Pandemie 2020 unterbrochene Fantasy-Film wurde im australischen Sydney für 250 Millionen Dollar gedreht.

Im Gegensatz zu "Doctor Strange in the Multiverse of Madness", der so manche Familie mit seinen Horroranklägen verstört hat, gehört "Love and Thunder" wieder in die Kategorie unbeschwerter Unterhaltung - manchen Kritikern ist die Walt Disney Studios-Produktion gar zu albern geraten, wie die nur gemischten Rezensionen verraten. Doch dürften ein paar verschnupfte Kritiker das Publikum kaum abhalten, die Säle zu stürmen.

"Ragnarok", der wesentlich bessere Besprechungen erhalten hatte, startete vor fünf Jahren mit 123 Millionen Dollar. Der Fortsetzung trauen Analysten nun sogar bis zu 165 Millionen Dollar zu, was locker zur Übernahme der Tabellenführung von "Minions: The Rise of Gru" reichen dürfte, für den an seinem zweiten Wochenende etwa 45 Millionen Dollar prognostiziert werden.


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