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Thor: Love and Thunder
Thor: Love and Thunder
© Walt Disney Studios Motion Pictures Germany

Thor: Love and Thunder (2022)

Sci-Fi-Actionkomödie über den Hammer-schwingenden Donnergott, erneut inszeniert von Taika Waititi ("Thor: Tag der Entscheidung").Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3 / 5
User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 4.0 / 5

Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 2 Besucher eine Bewertung abgegeben.


Nach den dramatischen Ereignissen der Vergangenheit, darunter die Rettungsmission der Avengers und eine persönliche Selbstfindungskrise, kommt der Donnergott langsam wieder in die Spur. Und findet allmählich zurück zu sich selbst. Mit den Guardians Of The Galaxy reist er kurz darauf wieder durch das Universum und stellt seine Axt Stormbreaker in den Dienst der guten Sache. Unerwartet trifft er während einer Auseinandersetzung mit einem Schurken auf seine frühere große Liebe Jane Foster (Natalie Portman), die plötzlich an Thors Seite kämpfen will. Und sich im Umgang mit dessen geliebtem Hammer Mjölnir als äußerst geschickt erweist. Wenig später reist die neue Donnergöttin mit Thor (Chris Hemsworth) und Königin Valkyrie (Tessa Thompson) einmal quer durchs All. Ihr Ziel: den Bösewicht Gorr (Christian Bale) zu bekämpfen, der einen hinterlistigen Plan verfolgt.

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Filmkritikunterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse3 / 5

Wie schon im Vorgänger "Tag der Entscheidung" konzentriert sich Regisseur Taika Waititi auf einen Mix aus Action, Humor und ernsthaften Tönen, wobei er den heiteren (oder besser: infantilen) Momenten sogar noch mehr Aufmerksamkeit schenkt als im Vorläufer. Und so hebt sich auch "Love and Thunder" wieder deutlich von den typischen Superhelden- und MCU-Filmen ab, da er sich abermals als wilder, schriller Achterbahntrip der Emotionen und Themen erweist – der noch dazu von einem selten gehörten, pulsierenden Rock-Soundtrack angetrieben wird.

Spätestens nach diesem temporeich erzählten Film werden die Altrocker von Guns’n’Roses um einige (junge) Fans reicher sein, so präsent sind die Klänge und Songs der Kultband in diesem Werk. Gelungen ist zudem, wie kohärent und stimmig Waititi die einzelnen – ernsten – Themen des Films zusammenführt. Es geht um den Verlust früherer Beziehungen und Familienmitglieder, Tod, Schmerz, Selbstzweifel, Identität und Zusammenhalt. Immer wieder durchbrochen und flankiert von augenzwinkernden, selbstironischen und Waititi-typischen Pointen sowie derben Sprüchen. Schade ist, dass die Guardians nur einen Cameo-Auftritt absolvieren und eine weit weniger große Rolle spielen als es die Inhaltsangabe und der Trailer suggerieren.

Die Darsteller machen ihre Sache zwar allesamt gut, nur hätte man gerne noch mehr über die – tragischen – Geschichten, Motivationen und Hintergründe einiger Figuren erfahren, darunter über den Götterschlächter Gorr. Und an einigen Stellen neigt Waititi zu sehr zu Pathos und Kitsch, hier wäre weniger Sentimentalität ratsam gewesen.

Fazit: Flotter, temporeich inszenierter und ebenso wilder wie humorvoller Sci-Fi-Action-Trip, der stellenweise zu pathetisch und albern geraten ist.




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Land: USA
Jahr: 2022
Genre: Action
Länge: 119 Minuten
FSK: 12
Kinostart: 06.07.2022
Regie: Taika Waititi
Darsteller: Chris Hemsworth als Thor, Taika Waititi als Korg (Stimme), Tessa Thompson als Valkyrie
Verleih: Walt Disney Studios Motion Pictures Germany

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