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Virginia 'Pepper' Potts (Gwyneth Paltrow)
Virginia 'Pepper' Potts (Gwyneth Paltrow)
© 2008 Concorde Filmverleih GmbH

Das liebe Geld

Gwyneth Paltrow über den Grund ihrer Berufswahl

Kaum hat sie ihren ersten Oscar in der Tasche, enthüllt Gwyneth Paltrow den wahren Grund ihres Schauspielerdaseins: Das liebe Geld.

In einem Interview mit der Männerzeitschrift GQ berichtete die 25jährige, ihre ersten Rollen habe sie nur angenommen, weil sie dringen Geld brauchte. Ihr Vater, der Filmproduzent Bruce Paltrow, habe ihr Rollen in den verschiedensten Fernsehserien verschafft. "Ich war damals wieder einmal völlig pleite und dachte, daß ich das Geld gut brauchen könnte. Aber große Ambitionen, daraus einen Beruf zu machen, hatte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht." Mit dem "Schauspielervirus infiziert" habe sie sich erst, als Steven Spielberg die damals 17jährige für einen Kinofilm engagierte.
Man sollte meinen, daß Paltrow inzwischen keine Geldprobleme mehr kennt, aber weit gefehlt. Im Normalfall stehe zwar bei der Wahl ihrer Rollen die Qualität im Vordergrund, aber auch heute mache sie noch gelegentlich einen Film, "um mein Konto wieder aufzufüllen." Kein Wunder, outete sie sich doch als Fan teurer Designerklamotten.
Während sie sich selbst als "warmherzigen und offenen Menschen" bezeichnete, konnte Paltrow offensichtlich der Versuchung nicht widerstehen, einigen Hollywoodgrößen einen Tritt gegen's Schienbein zu verpassen. Am liebsten arbeite sie mit jungen Regisseuren zusammen, ließ die Oscargekrönte wissen. Die seien nämlich noch mit Feuereifer bei der Sache. "Für mich gibt es nichts Schlimmeres als diese arrivierten Regisseure, die vor Selbstüberschätzung fast platzen. Ich meine, Brian de Palma hat früher einmal wirklich tolle Filme gemacht - aber jetzt?" Auch Barry Levinson oder Bernardo Bertolucci hätten in letzter Zeit "Schwachsinn" produziert.
Nun, vielleicht machen ja auch sie ab und an Filme, um ihr Konto aufzufüllen...



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