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Versöhnung am Krankenbett

Liza Minnellis schwere Erkrankung hatte wenigstens etwas Gutes

Eine Gehirnentzündung brachte Liza Minnelli auf die Intensivstation, aber auch die Versöhnung mit der Halbschwester

Am Montag ist Liza Minnelli ("Arthur 2") aus der Cleveland Clinic in Fort Lauderdale, Florida entlassen worden, in der sie wegen einer Gehirnentzündung behandelt worden war. Einem Reporter antwortete die Sängerin und Schauspielerin auf die Frage, wie es ihr gehe, sie fühle sich "großartig", aber sie mußte noch im Rollstuhl zu ihrer weißen Limousine gefahren werden. Miss Minnellis Sprecher hatte am Sonntag mitgeteilt, daß die Mimin "noch ein wenig schwach ist, sich aber wohl genug fühlt, um nach Hause zurückzukehren. Sie wird sich die nächsten paar Monate zuhause mit einer Pflegerin erholen."

Die 54jährige, die erst im August von Kalifornien nach Florida gezogen war, um Sonne zu tanken, war ab dem 8. Oktober acht Tage lang wegen vermeintlicher Rücken- und Hüftbeschwerden auf der Intensivstation behandelt und dann entlassen worden, nachdem sie daheim bewußtlos gefunden worden war. Aber nach drei Tagen verlor sie zuhause erneut das Bewußtsein, so daß sie am 19. Oktober mit Blaulicht und in "sehr kritischem Zustand" in die Cleveland Clinic gebracht wurde. Am 23. Oktober bestätigten die Ärzte, die Diva werde wegen einer Gehirnentzündung behandelt, die zu Lähmungen und dann zum Tode führen kann.

Wie sich der Star die in den USA sehr seltene Krankheit, die normalerweise durch Moskitos übertragen wird, eingefangen hat, ist unklar. Andere Übertragungsmöglichkeiten sind auch Herpes, Mumps, Masern und Windpocken. Der behandelnde Arzt gab bekannt, die Erkrankung sei "unter Kontrolle, aber wegen der anfänglichen Schwere der Enzephalitis wird es einige Monate dauern, bis Miss Minnelli wieder vollkommen gesund ist."

Aber etwas Positives hatte die Krankheit dennoch für die Aktrice: Sie hat sich mit ihrer Halbschwester Lorna Luft ausgesöhnt. Die Tochter von Lizas Mutter Judy Garland und dem Produzenten Sidney Luft war bei der Sängerin in Ungnade gefallen, weil sie ein allzu offenherziges Buch über die Familie geschrieben hatte.

Nun begleitete Miss Luft die Geschwächte aus dem Krankenhaus und erklärte: "Ich bin so froh, daß meine Schwester und ich wieder zusammen sind und sie auf dem Wege der Besserung ist. Jetzt freue ich mich darauf, etwas ruhige Zeit mit Liza zu verbringen."

Auch Liza Minnelli jubilierte in die Mikrophone: "Dazu ist eine Familie da. Man kann so viel zanken, wie man will, aber wenn es um die Wurst geht, dann ist man füreinander da. Meine Schwester ist hier bei mir, und ich liebe sie sehr."


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