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Preiswert: Naomi Watts und Laura Elena Harring in...rive'
Preiswert: Naomi Watts und Laura Elena Harring in 'Mulholland Drive'

Preiskrimi

Internet-Kritiker loben zwei Filme an die Spitze

Die Online Film Critics Society hat gestern ihre Jahresbesten veröffentlicht - und zwar deren gleich zwei: "Mulholland Drive" und "Memento" machten das Rennen

Auch die Internet-Kritiker kennen kein Erbarmen mit Hollywood. Statt großer Studiounterhaltung hat die Online Film Critics Society wie so viele Rezensentenvereinigungen vor ihr aus der Not heraus bei ihrer Bestenliste für das vergangene Kinojahr auf das Independent-Kino zurückgegriffen.

Gestern haben die 96 Online-Kritiker David Lynchs ab heute auch in Deutschland laufenden Kriminalfilm "Mulholland Drive" und Christopher Nolans Thriller "Memento" zu den jeweils besten Filmen 2001 erklärt. "Mulholland Drive" errang dabei fünf weitere Auszeichnungen, darunter zwei für Lynch in seiner Eigenschaft als Regisseur und Drehbuchautor.

Durch die ersten beiden Preisverleihungen in diesem Jahr - dieser und der der Kritikervereinigung in Las Vegas - ist das zuvor oft genannte Independent-Drama "In the Bedroom" wieder in den Hintergrund gerückt, aber die kleinen und sperrigen Programmkinofilme "Mulholland Drive" und "Memento" dürften kaum den "Oscar" als "Bester Film" erreichen. Für Lynch und Nolan dürften die Nominierungen für den Academy Award allerdings ebenso sicher sein wie für die Darsteller Naomi Watts, Jennifer Connelly, Billy Bob Thornton und Steve Buscemi, welche allesamt schon einige Preise und Nominierungen eingestrichen haben.

Hier die Liste der Gewinner:
Bester Film: "Memento" und "Mulholland Drive"
Beste Regie: David Lynch für "Mulholland Drive"
Bestes Originaldrehbuch: David Lynch für "Mulholland Drive" und Alenjandro Amenabar für "The Others"
Bestes adaptiertes Drehbuch: Christopher Nolan für "Memento"
Beste Hauptdarstellerin: Naomi Watts für "Mulholland Drive"
Bester Hauptdarsteller: Billy Bob Thornton für "The Man Who Wasn´t There"
Beste Nebendarstellerin: Jennifer Connelly für "A Beautiful Mind"
Bester Nebendarsteller: Steve Buscemi für "Ghost World"
Bestes Ensemble: "Gosford Park"
Durchbruch für Regisseur: Christopher Nolan für "Memento"
Durchbruch für Darstellerin: Naomi Watts für "Mulholland Drive"
Beste Kamera: Roger Deakins für "The Man Who Wasn´t There"
Beste Musik: Angelo Badalamenti für "Mulholland Drive"
Bester fremdsprachiger Film: "Die fabelhafte Welt der Amelie" aus Frankreich
Bester animierter Film: "Shrek"
Bester Dokumentarfilm: "Startup.com"
Beste DVD: "Moulin Rouge"



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