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Olsen-Bande vom Pech verfolgt

Nach Darsteller stirbt auch Regisseur bei den Dreharbeiten

Die dänische Filmgesellschaft Nordisk Film wird bei den Dreharbeiten zu "Der letzte Stich der Olsen-Bande", dem 14. und letzten Teil der Spielfilmserie über das etwas dusselige Kleinganoventrio, vom Pech verfolgt. Nachdem Anfang Juni einer der Hauptdarsteller, der 75 Jahre alte Poul Boundgaard, während der Arbeit den Folgen seiner Diabetes erlag, verstarb nun auch der Regisseur Tom Hedegaard wenige Tage vor Abschluss des Drehs. Wie die geplagte Filmgesellschaft mitteilte, erlag der erst 56jährige einem Hirnschlag. Die Komödie soll dennoch wie geplant zu Weihnachten in die Kinos kommen. Nach dem Tod Boundgaards war erst die Hälfte des Films abgedreht gewesen, nach einigen Tagen Bendenkzeit beschloß die Produktionsgesellschaft das Drehbuch unter Mitarbeit von Hedegaard umschreiben zu lassen, um den Rest ohne den Hauptdarsteller fertigstellen zu können. Für die wenigen nun noch zu drehenden Szenen wird ein Ersatzregisseur einspringen. Die 13 zwischen 1968 und 1981 gedrehten vorhergehenden Teile der Komödienserie waren der bislang größte Erfolg der dänischen Kinogeschichte.



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