VG-Wort
Die Domain Spielfilm.de verwendet Cookies für funktionale und analytische Zwecke. Durch die Nutzung unserer Seite erklärst Du Dich damit einverstanden. Weitere Cookie-Informationen findest Du hier.

Ok, einverstanden!

oder

Oliver Reed ist tot

Britischer Schauspieler überraschend verstorben

In der Nacht zum Sonntag verstarb der 61jährige Schauspieler Oliver Reed in der maltesischen Hauptstadt La Valetta. Reed, der kurz vor seinem überraschenden Tod über Unwohlsein klagte, befand sich zu dieser Zeit in Malta, um den von Steven Spielberg finanzierten Film "The Gladiator" zu drehen. Über die genaue Todesursache wurden bisher keine Informationen bekannt. Der britische Schauspieler war in 53 Filmen zu sehen, darunter waren die berühmtesten: "Liebende Frauen" ("Women In Love", 1969), "Die drei Musketiere" ("The Three Musketeers",1973), "Die Teufel" ("The Devils", 1971) und "Funny Bones" (1994). Im letzten Jahr spielte Reed unter der Regie von George Erschbamer in dem amerikanischen Film "Marco Polo - Return to Xanadu" mit. Jedoch hinterließ er mit diesem Film halb so viele "Erfolgsspuren", wie vier Jahre zuvor mit "Funny Bones" - einer Komödie, die außer dem typisch-englischen schwarzen Humor auch mit einer originellen Geschichte und interessanten Charakteren aufwartet. Für reichlich Schlagzeilen sorgte Reed weniger in beruflicher Hinsicht, als vielmehr mit seinen Eskapaden; wie der filmreife Sprung in ein Goldfischbecken an einem renommierten Hotel in Madrid. Sein Statement dazu: "Ich bin nur ein Schauspieler - kein unfehlbarer Priester". Oliver Reed, der seine Frau Josephine und zwei Kinder hinterlässt, zählte zu den Leinwandlegenden dieses Jahrhunderts.



Spielfilm.de-Mitglied werden oder einloggen.