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"Das Leben des Brian" versus "Die Passion Christi"

Pythons gegen Passion

Er predigt (u.a. "Individualismus"), wird als vermeintlicher Messias von Jüngern verfolgt und will Judäa von den Römern befreien. Dafür wird er ans Kreuz geschlagen. - Nein, es geht hier nicht schon wieder um Mel Gibsons gewaltlastiges Jesus-Epos "Die Passion Christi", sondern um Monty Pythons "Das Leben des Brian" (1979). Dieser Film wird in der nächsten Woche in die US-Kinos zurückkehren. Anlaß ist der 25. Geburtstag der Bibelfilm-Parodie - da kommt die "Passion"-Manie gerade recht. Darauf wird sich auch die Werbung konzentrieren, mit Slogans wie "Mel oder Monty?", "Die Passion oder die Python?".
Henry Jaglom, Präsident der Verleihfirma "Rainbow", gab kund, den Film als "Gegengift zu der ganzen Hysterie um Mels Film" einsetzen zu wollen. Auch versprach er, die verbliebenen Pythons würden bei der Promotion noch einmal kräftig mithelfen.
Die wohl einzige Gemeinsamkeit der beiden Filme ist die noch vor dem jeweiligen Filmstart einsetzende kontroverse Diskussion über blasphemische Darstellungen. Im Falle von "Brian" ging dies tatsächlich soweit, dass die Firma EMI plötzlich kalte Füße bekam und die Produktion abrupt stoppte. Nur durch die großzügige Unterstützung des Ex-Beatles George Harrison konnte der Film vollendet werden.


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