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Nach Prügelvorwürfen und Pöbeleien:

Mel Gibson vom Manager verlassen

Agentur William Morris Endeavour trennt sich von Mel Gibson

Dumm gelaufen: Nachdem Mel Gibson in den letzten Wochen mit angeblichen Prügelattacken und recht üblen, per Tonband belegten, Schimpfkannonaden gegen seine Ex-Freundin Oksana Grigorieva Schlagzeilen gemacht hat, wurde der Regisseur und Schauspieler nun von seinem Management vor die Tür gesetzt.
Die neuesten negativen Schlagzeilen waren für die Entscheidung allerdings wohl eher
nebensächlich: Mit Ed Limato, dem langjährigen Agenten Gibsons, starb am 3. Juli der
einzige Fürsprecher Gibsons bei der Agentur William Morris Endeavor. Ari Emanuel,
Miteigentümer der Agentur, hatte schon nach den ersten Negativschlagzeilen des
Schauspielers im Jahr 2006 wegen antisemtischer Ausfälle klar gemacht, dass er mit Gibson nur Limato zuliebe weiter Geschäfte mache.
Ein Sprecher Gibsons hat derweil erklärt, dass der Filmemacher ohnehin schon immer
geplant habe, nach dem Tod Limatos auf einen Agenten zu verzichten. Und tatsächlich
dürfte ein Agent für Gibson momentan vergleichsweise unnötig sein: Unter Hollywoods
Studiobossen gilt er als unkalkulierbares Risiko, auftreten kann er derzeit also ohnehin
nur in eigenen Projekten.

Gibson war 2006 erstmals mit antisemitischen und sexistischen Pöbeleien negativ
aufgefallen - bei einer Verhaftung wegen Alkohols am Steuer beschimpfte er die Polizisten
aufs Übelste. Eine öffentliche Entschuldigung konnte sein Image nur kurzfristig
aufpolieren. 2009 reichte seine Ehefrau Robyn Gibson nach fast 29 Jahren Ehe und sieben gemeinsamen Kindern die Scheidung ein, nachdem eine Affäre ihres Mannes mit der 40-jährigen Russin Oksana Grigorieva bekannt geworden war. Die Affäre führte zwar zu einem Kind, der inzwischen acht Monate alten Lucia, wurde aber kurz nach der Geburt zunächst scheinbar friedlich, in beiderseitigem Einverständnis, beeendet. Am 5. Juli allerdings zeigte Grigorieva Gibson wegen häuslicher Gewalt an. Bereits am 6. Januar soll der Schauspieler der Mutter seines jüngsten Kindes zwei Zähne ausgeschlagen haben, während sie das gemeinsame Kind im Arm hielt. Die begleitenden Beschimpfungen hatte Grigorieva aufgenommen - und diese Aufnahme hat nun offenbar ihren Weg in die Medien gefunden. Die amerikanische Klatschseite radaronline.com veröffentlichte nun einen ersten Clip, der angeblich aus jener im Januar entstandenen Aufnahme des Ausrasters stammt.


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