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Sandra Bullock in 'Verrückt nach Steve'
Sandra Bullock in 'Verrückt nach Steve'
© 2009 Twentieth Century Fox

Sandra Bullock wehrt Stalker ab

Einstweilige Verfügung gegen Verfolger

Sandra Bullock geht vor Gericht gegen einen besonders hartnäckigen und offenbar geistesgestörten Verfolger vor

Sandra Bullock hat gestern eine einstweilige Verfügung gegen einen 41jährigen Mann durchgesetzt, der sie seit 2003 verfolgen soll: Thomas James Weldon muss sich Bullocks Häusern und Arbeitsplätzen fernhalten. Am 6. August wird er sich vor Gericht für sein hartnäckiges Verfolgen der Schauspielerin verantworten. An diesem Tag soll entschieden werden, ob die Verfügung auf drei Jahre ausgedehnt wird. Bullocks Anwalt Ed McPherson gab in seiner Klage an, dass Weldon der Schauspielerin in den letzten Jahren unablässig jede Menge Emails und Faxe gesendet hat.
Bullock wehrte sich bereits 2003 gegen den Stalker, der sich daraufhin freiwillig in eine Psychiatrie in Tennessee begab. Im Juni diesen Jahres tauchte er dann in einer Notaufnahme in Wyoming auf und klagte über Angstzustände und Schlaflosigkeit - er verriet dem Krankenhauspersonal, dass er von Tennessee durchgefahren sei, um Bullock, die ein Haus in Wyoming besitzt, aufzusuchen. Der Psychiater Dr. Jiri Danczik gab nun in einer eidesstattlichen Erklärung kund, Weldon würde ihm verschriebene Medikamente verweigern und sei davon überzeugt, mit Bullock telepatisch zu kommunizieren. Wann und ob Weldon in Tennessee entlassen wurde, ist bisher nicht bekannt.
Laut Bullocks älterer Gerichtsakten hat Weldon mehrfach versucht, Bullock zu sehen und folgte ihr dafür quer durch die Staaten. Getroffen hat er sie jedoch nie.


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