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Die Thomas Crown Affäre - Pierce Brosnan
Die Thomas Crown Affäre - Pierce Brosnan
© United International Pictures

Die Thomas Crown Affäre (1999)

The Thomas Crown Affair

User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 4.0 / 5

Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 6 Besucher eine Bewertung abgegeben.


Der Multi-Millionär Thomas Crown besitzt alles was das Herz eines Gentlemans begehrt: Er kann sich leisten, was ihm in den Sinn kommt, sein unwiderstehlicher Charme zieht die Frauen magisch an.... Nur eines ist für Crown ein Dorn im Auge: Spürnasen, die sein Geheimnis zu lüften suchen.
Denn bisher zählte Thomas Crown zu den Unbescholtenen, zu denen die niemals unter Verdacht geraten, wenn ein Alarmsignal im weltberühmten New Yorker Museum ertönt - hervorgerufen durch die Geisterhand eines Meisterdiebs, der einen Monet mühelos aus einem hochsicherheitstrakt-artigen Raum entfernen kann.
Doch die gefürchtete Enthüllung läßt nicht lange auf sich warten: Die ehrgeizige Versicherungsagentin Catherine Banning wird beauftragt das Gemälde wieder aufzufinden, koste es was es wolle! Und das nimmt sich die engagierte Detektivin auch zu Herzen. Sie steigt in Crowns Katz- und Maus-Spiel ein, wobei nie recht klar ist, wer nun die Katze und wer die gejagte Maus darstellt. Am Ende geht es doch nur um das eine: die Liebe...

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Filmkritik

Was wäre das Kino ohne die Remakes? Vermutlich origineller, jedoch: In diesem Fall hätte es durchaus schlimmer kommen können. In der "Thomas Crown Affäre" des Jahres 1968 – ein Film von Norman Jewison mit Faye Dunaway und Steve McQueen – raubte der Titelheld noch Banken aus. Der Thomas Crown der 90er Jahre ist "more sophisticated" und ein politisch hochkorrekter Gentleman, der sich der schönen Kunst verschrieben hat und während seiner ausgeklügelten Raubzüge keine Unschuldigen gefährdet.

Von "Bond" zu "Thomas Crown": Für Pierce Brosnan war das nur ein kleiner Schritt. Dem als Geheimagent inzwischen weltbekannten Iren wurde die Rolle zudem auf den Leib geschrieben – denn Brosnan hat den Film gleich selber produziert. Als Regisseur verpflichtete er ausgerechnet John McTiernan, einen ausgewiesenen Action-Spezialisten ("Stirb langsam").

Jedoch: McTiernan hält sich angenehm zurück und lässt der Love-Story den Vortritt. Und Rene Russo kann, als attraktive Detektivin und Pierce Brosnans Gegenspielerin, fast bis zum Schluss dagegenhalten. Der Plot freilich erinnert nicht nur an das über 30 Jahre alte Original, sondern auch an "Verlockende Falle" mit Sean Connery und Catherine Zeta-Jones. Dass "Thomas Crown" um eine Klasse besser ist, hängt mit der glaubwürdigeren Handlung und der prickelnderen Chemie zwischen den Hauptdarstellern dieses Films zusammen.

Natürlich weiß das Publikum von Anfang an, dass seinen Helden nichts passieren wird: Nein, hier geht niemand ins Gefängnis, und keiner beißt ins Gras. Das Unterhaltsame an "Thomas Crown" sind zwei besessene Kontrahenten, die einander offensichtlich lieben, sich aber einfach nicht vertrauen können. Zwei Stunden lang belauern sie sich folglich gegenseitig auf der Leinwand – wobei nie klar ist, wer die Katze ist und wer die Maus.




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Land: USA
Jahr: 1999
Länge: 111 Minuten
FSK: 6
Kinostart: 02.09.1999
Regie: John McTiernan
Darsteller: Charles Keating, Pierce Brosnan, Michael Lombard
Verleih: United International Pictures

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