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Kritik: Late Show (1998)


"Mit inhaltlichen Dingen habe ich nichts zu tun. Ich bin nur der Programmdirektor", sagt Conny Scheffer alias Harald Schmidt in Helmut Dietls übermütiger Mediensatire "Late Show". Der ursprünglich nur fürs Fernsehen produzierte Film (in weiteren Rollen: Thomas Gottschalk, Jasmin Tabatabai und Veronica Ferres) erzählt dabei keine rechte Geschichte, sondern gibt sich vielmehr als amüsante Nummernrevue voller Seitenhiebe auf die Absonderlichkeiten der (privaten) Fernsehlandschaft.

Nun läßt ein Spielfilm mit Gottschalk und Schmidt einen schauspielerischen Super-GAU befürchten, erstaunlicherweise aber machen die beiden Fernsehstars in Dietls cineastischem Intrigenspiel um die hiesige Late-Show-(Un-)Kultur eine verblüffend gute Figur. Motto: "There's no business like show business". Und so ist "Late Show" am Ende doch nur leichte Kost, die vieles zeigt und nichts bewirkt.




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