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Kritik: Eine Nacht bei McCool´s (2000)


Gleich drei Männern verdreht Vamp Liv Tyler in dieser durchwegs amüsanten Komödie von Harald Zwart gehörig den Kopf, der ersten Veröffentlichung von Michael Douglas' Firma Further Films. Besonderer Reiz ist weniger der in Noir-Ambiente getauchte Plot, als die verzwickte Erzählstruktur, aus der persönlichen Erinnerung der drei Opfer - gemäß dem Prinzip von "Rashomon".

Die bald anfallenden grotesken Situationen erfahren eine würdige Steigerung, die der kompakte Film mit herrlichen Eskalationen bereichert. Fast durchgehend gelingt die Balance zwischen dramatischen Folgen für die triebgesteuerten Herren (Matt Dillon, Paul Reiser und John Goodman) und bizarr-komischen Abschnitten, ohne in platten Klamauk auszuarten.

Die überaus passende und ausgezeichnet spielende Besetzung - nebst Michael Douglas als abgehalfteter Killer in einer Nebenrolle - trägt das Vergnügen auch dann, wenn die nicht übermäßig abwechslungsreiche Handlung mal pausiert. Eine formell aufregende Femme-Fatale-Variante mit einigen schwarzen Humorsprengseln nicht nur für Komödienfreunde.






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