VG-Wort
Die Domain Spielfilm.de verwendet Cookies für funktionale und analytische Zwecke. Durch die Nutzung unserer Seite erklärst Du Dich damit einverstanden. Weitere Cookie-Informationen findest Du hier.

Ok, einverstanden!

oder

Kritik: Wes Craven präsentiert Dracula (2000)


Immer wieder gern erhebt sich der legendäre transsylvanische Blutfürst in aktualisierter Form aus seinem Sarg auf die Leinwand. Diese Version, stark vom Teenhorror und einigen "Blade"-Einflüssen geprägt, birgt leider nur die gängigen Fallen, in denen sich zeitgenössischer Horror so gerne verstrickt. Von Wes Craven keineswegs inszeniert sondern nur ostentativ produziert, versinkt der vielversprechende, ausgesprochen düstere und kompromisslose Auftakt in den Sümpfen von New Orleans und denen eines unausgegorenen Drehbuchs, das lediglich simpelste Bodycount-Motive und unplausible Stereotypen Spalier stehen lässt. Besonders unverschämt nimmt sich das Product Placement von Virgin Megastore aus - seeing is believing. Erst im Finale überrascht eine an den Haaren herbeigezogene Auflösung, während zuvor nicht einmal Christopher Plummer in der schwachen Besetzung Aufmerksamkeit erregt. Mit einem hohen Blutgehalt dieser lauen Horrorsuppe ist eine Fangemeinde angesprochen, die sich die zahnlosen Popcornvariante lieber auf DVD anschauen sollte.





Spielfilm.de-Mitglied werden oder einloggen.