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Miss Undercover
Miss Undercover
© Warner Bros.

Kritik: Miss Undercover (2000)


Sandra Bullocks große Zeiten sind vorbei: Mit "Speed", "Während Du schliefst" und "Das Netz" gelangen ihr 1994/95 drei Welterfolge, an die sie nicht wieder anknüpfen konnte. Stattdessen gründete sie ihre eigene Produktionsfirma und führte selbst Regie. Doch ob dieser Film es schaffen kann, sie wieder zum Liebling der Zuschauer und der Medien zu machen? Wohl kaum. Die nicht einmal originelle Kriminalgeschichte beugt sich anbiedernd den gängigen Hollywoodmustern, so dass die Wendungen des Plots von jedem Kind vorhergesagt werden können. Der Täter ist so schnell offenbar, dass der Film sich auch gar keine Mühe mehr gibt, spannend sein zu wollen. Sämtliche Klischees werden ausgenutzt, so sind Männer, die mit Schönheitskonkurrenzen zu tun haben entweder a) schwul oder b) pervers. (Allerdings ist Michael Caine recht "entzückend", obwohl nicht so wunderbar intensiv wie in einer ähnlichen Rolle 1978 in "California Suite"). Sandra Bullock macht den gewohnten, süßen Augenaufschlag und hat sichtlich Spaß daran, eine derbe FBI-Agentin zu geben, die mehr Mann ist als Frau. Das kann witzig sein, kann aber ebenso überzogen wirken. Reißbrettartig entworfen, kann diese Krimi-Komödie auch genau ihr abgestecktes Ziel erreichen: Den Fans von Sandra Bullock recht amüsante einhundertundzwanzig Minuten Unterhaltung zu liefern. Mehr aber auch nicht.




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