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Kritik: Ey Mann - Wo is' mein Auto? (2000)


Wer sich für eine Mischung aus peinlichem Humor, ein paar richtigen Lachern und einer zunehmend absonderlicher werdenden Geschichte begeistern kann, der darf sich "Ey Mann, wo is‘ mein Auto" getrost ansehen. Zwei etwas seltsame Jungs wachen Zu Hause auf und würden wahrscheinlich am liebsten "Nie wieder Alkohol" sagen, denn sie haben keinen blassen Schimmer, was letzte Nacht passiert ist. Eigentlich ist ihnen das aber auch egal, da sie nur möglichst schnell zu ihren Freundinnen wollen, um ihnen Geburtstagsgeschenke zu geben. Die sind im Auto und das ist leider weg. Auf der Suche nach dem guten Stück geraten unsere Helden in Kontakt mit einer Gruppe Frauen, die sich selbst "Hot Chicks" nennen, mit zwei vermutlich schwulen Außerirdischen, bekloppten Ufo-Gläubigen, einem Marihuana rauchenden Hund und einer Straußenfarm. Genauso wie sich das anhört ist der Film auch. Nichts ergibt wirklich einen Sinn, aber das muss es auch nicht, da die Macher absurde Situationskomik im Auge hatten. Jedes Abenteuer der beiden ist als neue Gag-Nummer mit wechselnder Qualität gestaltet. Zwischen alberner Blödheit, pubertärer Ausgelassenheit oder guter Komik schwankt der Film. Recht hübsch ist die Idee, die Ufo-Gläubigen in völlig dämliche Plastikanzüge mit Luftblasen, wie wir sie als Dämmmaterial aus Briefumschlägen kennen, zu stecken. Bei jeder Bewegung, die diese machen, knackt es herum, wodurch sie sich schon fast hintergründig selbst kommentieren. "Ey Mann, wo is‘ mein Auto" bleibt als Film in Erinnerung, der keinem Weh tut und niemandem nützt. Fans absurder Anarcho-Unterhaltung sollten sich aber eher das Feuerwerk von "Little Nicky" ansehen.





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