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Isabelle Huppert in '8 Frauen'
Isabelle Huppert in '8 Frauen'
© Constantin Film

Kritik: 8 Frauen (2002)


Sicher, so mancher französische Film hat uns schon Nerven gekostet: Zähes Tempo, weltfremde Dialoge und nicht vorhandene Handlung. Für alle, die sich für diese mühsamen Stunden von den Franzosen selbst entschädigen lassen wollen, ist "Acht Frauen" ein Muss! Dabei könnte man meinen, Regisseur Francois Ozon stünde für die oben beschriebene Filmgattung. "Unter dem Sand" war sicherlich kein Schenkelklopfer. Um so mehr überrascht nun dieses Musical im Gewande eines klassischen Krimis. Mit Tempo, Witz und dem Mut zur Albernheit wird diese eigentlich sinnfreie Geschichte von Ozon erzählt. Und das nur zur Unterhaltung, ohne tieferen Sinn, einfach nur so. Nicht alles sitzt, hier und da tritt die Geschichte mal auf der Stelle - aber dem Spaß tut das keinen Abbruch. Das Sahnehäubchen auf diesem verrückten Stück Kino ist natürlich die Besetzung. Dass man mal Filme sieht, wo ausschließlich Frauen die Leinwand beherrschen, ist eine erfreuliche Ausnahme. Dazu noch mit diesen Schauspielerinnen - französischen Kinogöttinnen - wird es zum Genuss. Dabei räumt Ozon allen Aktricen - von den Weltstars wie Catherine Deneuve bis zu unbekannteren Damen wie Firmine Richard - etwa gleich viel Leinwandzeit und jeder einen eigenen Song ein. Und mit Lust am Chargieren machen die Darstellerinnen das Beste aus ihrer Freiheit. Wer mal wieder herzlich lachen und einfach nur zwei schöne Kino-Stunden verleben möchte, dargeboten von einem unglaublichen Ensemble, der ist bei "Acht Frauen" an der richtigen Adresse!





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