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Transformers (2007)

US-Science-Fiction-Film von Michael Bay aus dem Jahr 2007 mit Shia LaBeouf in der Hauptrolle. Die auf den Spielzeugfiguren und Zeichentrickserien der US-Spielzeugherstellers Hasbro beruhende Geschichte erzählt vom ewigen Kampf zwischen zwei Cybertronics-Arten, den heroischen Autobots und den bösen Deceptions, die diesen auf der Erde auszutragen beginnen. Den Schlüssel für die ultimative Macht besitzt dabei ein Teenager.User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3.9 / 5

Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 35 Besucher eine Bewertung abgegeben.


Vor langer Zeit kämpften auf dem weit entfernten Planeten Cyberton die heroischen Autobots, angeführt von Optimus Prime, und die bösartigen Decepticons, unter der Führung des gefürchteten Megatron um die Kontrolle über den Allspark – einen mythischen Talisman der seinem Besitzer unendliche Macht verleiht. Als die Autobots den Allspark vom Planeten zu schmuggelten, machte Megatron sich sofort auf die Suche und konnte ihn auf der Erde orten. Dort angekommen, landete er dummerweise im Arktischen Ozean, woraufhin er durch die Kälte paralysiert wurde. Sein gefrorener Körper wurde von Captain Archibald Witwicky gefunden, in dessen Brille er eine Karte zum Fundort des Allspark eingravierte. Zudem konnte er eine Nachricht an Cybertron versenden, bevor er in komatösen Schlaf versank und von Witwicky abtransportiert wurde. Ein Jahrhundert später kauft Witwickys Enkel Sam sein erstes Auto und stellt schockiert fest, dass es sich um einen Autobot handelt. Bumblebee, so sein Name, wurde, getarnt als normales Auto, auf die Erde geschickt um Sam zu beschützen, der in Besitz der Brille seines Großvaters mit der eingravierten Karte ist. Doch Bumblebee ist nicht der einzige Transformer, der die Erde erreicht hat. In der Wüste von Katar sind die Decepticons Blackout und Sporponok gelandet – und bald findet sich Sam mit seiner Freundin Mikaela inmitten eines Kampfes zwischen Autobots und Decepticons wieder...

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Filmkritik

Kann Hollywood noch infantiler werden? Dieser Science-Fiction-Film aus dem Jahr 2007 basiert auf den Spielzeugen der amerikanischen Firma Hasbro, die sie seit 1984 in Zusammenarbeit mit dem japanischen Hersteller Takara sehr erfolgreich auf den Markt bringen und mit Zeichentrickserien im Fernsehen und Comics flankieren. Nachdem es 1986 einen Zeichentrick-Kinofilm gab, wagte Hasbro mit Hilfe der Hollywood-Studios DreamWorks und Paramount Pictures 20 Jahre später auch den Sprung in die Realfilmwelt.

Steven Spielberg, ein Fan der Spielzeugfiguren, regte an, einen Spielfilm zu produzieren und konnte Michael Bay für die Regie gewinnen. Ursprünglich wollte der Filmemacher nichts mit einem "blöden Kinderspielzeugfilm" zu tun haben, änderte aber nach einem Besuch bei Hasbro seine Meinung und verzichtete sogar auf einen Teil seines Salärs, um den absehbar teuren, weil technisch enorm aufwendigen Film nicht zu teuer werden zu lassen. Das Budget lag schließlich bei 150 Millionen Dollar. 40 Millionen Dollar wurden dabei durch schamloses Product Placement generiert; mit zahlreichen Firmen schlossen die Filmstudios Verträge ab, die ihnen im Gegenzug eine gute Sichtbarkeit auf der Leinwand gewährleisteten. Derweil zündete Hasbro ein Marketing-Feuerwerk, dem niemand entgehen konnte, der nicht blind und taub war. Zum eigenen Nutzen: Über Monate waren die "Transformers"-Spielzeugfiguren in den amerikanischen Läden immer wieder ausverkauft.

Bay ließ das erste Drehbuch konsequent überarbeiten, weil es ihm zu "kindisch" war. Sein Ziel war es, "Transformers" auch für Erwachsene interessant zu machen. Aus der von Spielberg angeregten "Geschichte um einen Jungen und sein Auto" wurde so ein militärisches Spektakel im doppelten Wortsinne. Selten zuvor arbeitete Hollywood so eng mit der Armee zusammen, die nur zu dankbar war, nach dem Debakel des Irak-Kriegs im Film eine positive Rolle besetzen zu können und so auch junge Leute für sich zu begeistern. So tauchen im Film reale Waffen und Ausrüstungen auf, während die computergenerierten Effekte hauptsächlich auf die Transformers selbst begrenzt wurden.

Die CGI-Effekte waren so aufwendig, dass die Spezialeffekte-Firma Industrial Light and Magic (ILM) ihre Rechnerkapazitäten erhöhen mussten. Dies machte sich auf jeden Fall auf der Leinwand bezahlt. Während Handlung und Personen "Bay's 'Armaggedon' im Vergleich wie Shakespeare wirken lassen", wie ein Kritiker ätzte, sind die Effekte atemberaubend und die Action-Szenen berauschend. Dass Bay und sein Team die visuellen Effekte auf das nächste Level hoben, erkannte auch die Filmindustrie an und nominierte das Werk für drei "Oscars": Für die "Besten Spezialeffekte", die "Beste Tonmischung" und den "Besten Tonschnitt".

Während die Kritiken gemischt ausfielen, stürmten Zuschauer auf der ganzen Welt die Kinos: Insgesamt spielte der Streifen weltweit rund 710 Millionen Dollar ein und war in den USA die dritterfolgreichste Produktion hinter "Spider-Man 3" und "Shrek 3". Dieser buchstäblich bombastische Erfolg sorgte dafür, dass bis heute kein Ende bei der "Transformers"-Reihe abzusehen ist. Vergangenes Jahr war "Transformers 4" der erfolgreichste Film weltweit mit über einer Milliarde Dollar Umsatz.

"Dieser Film ist der feuchte Traum eines männlichen Teenagers: Die Frauen sind unglaublich heiß, die Hauptfigur ist linkisch-lustig und die Action-Sequenzen sind erstklassig", brachte es Kritiker Jeff Bayer für "The Scoreyard Review" auf den Punkt.




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Land: USA
Jahr: 2007
Genre: Action, Science Fiction
Länge: 144 Minuten
FSK: 12
Kinostart: 01.08.2007
Regie: Michael Bay
Darsteller: Shia LaBeouf als Sam Witwicky, Megan Fox als Mikaela Banes, Josh Duhamel als Captain Lennox
Verleih: United International Pictures

Awards - Oscar 2008Weitere Infos

  • Bester Ton
  • Bester Tonschnitt
  • Beste visuelle Effekte

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