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Triple xXx - Die Rückkehr von Xander Cage
Triple xXx - Die Rückkehr von Xander Cage
© Paramount Pictures Germany

xXx: Die Rückkehr des Xander Cage (2016)

xXx: The Return Of Xander Cage

Er ist wieder da: Nach 15 Jahren schlüpft Vin Diesel erneut in die Rolle des etwas anderen Agenten Triple X.Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 2 / 5
User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3.6 / 5

Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 13 Besucher eine Bewertung abgegeben.


Der US-amerikanische Geheimdienst CIA ist in argen Nöten. Nachdem vier Maskierte dessen Niederlassung in New York überfallen und ein Programm gestohlen haben, mit dem sie Satelliten aus der Erdumlaufbahn gezielt zum Absturz bringen können, sucht CIA-Mitarbeiterin Jane Marke (Toni Collette) die Hilfe eines Toten. Offiziell ist der Extremsportler Xander Cage (Vin Diesel) längst verstorben. In Wahrheit treibt er sich quicklebendig in der Dominikanischen Republik herum und kann mit etwas Überzeugungsarbeit erneut als Agent rekrutiert werden.

Die Aufklärung des Falles führt Cage über London und die Philippinen bis nach Detroit. Um den extrem gut ausgebildeten und kampferprobten Dieben auf die Schlich zu kommen, trommelt Cage seine eigene Truppe zusammen. Die Scharfschützin Adele Wolff (Ruby Rose) ist für die Präzision, Fahrer Tennyson Torch (Rory McCann) fürs Grobe und Discjockey Nicks (Kris Wu) für die Ablenkung zuständig.

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Filmkritikunterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse2 / 5

Als "xXx – Triple X" 2002 in die Kinos kam, galt Vin Diesel als große Hoffnung im Actionfach. Die Rolle des zum Geheimagenten ausgebildeten Extremportlers Xander Cage, eine Art coolerer James Bond für die Generation der Surfer, Skater und Snowboarder, sollte seinen Status nach den Überraschungserfolgen "Pitch Black" (2000) und "The Fast and the Furious" (2001) zementieren. Nach unglücklichen Rollenwahlen wurde es aber schnell ruhig um Diesel. Schon in der Fortsetzung "xXx 2 – The Next Level" (2005) musste er für Ice Cube Platz machen. Dessen Agent Darius Stone war ein ehemaliger Marinesoldat. Und so wichen Cages Extremsporteinlagen Stones Nahkampfkünsten, ein aufgemotzter Pickup-Truck ersetzte Cages Muscle-Car, basslastiger Hip-Hop den harten Gitarrensound. Teil drei versucht nun, diese Elemente zu vereinen, ist eine Mischung aus sportlichen Stunts und Kampfkunst. Musikalisch dominieren dieses Mal elektronische Klänge.

Wer Wert auf eine stringente Handlung und überzeugende Figuren mit einer Hintergrundgeschichte legt, war schon bei den ersten zwei Teilen schlecht beraten. Auch die jüngste Hatz setzt weniger auf Logik als vielmehr darauf, sich vor atemberaubender Kulisse samt leichtbekleideter Frauen von einer zur nächsten Actionszene zu hangeln. Wenigstens nimmt sich der Film dieses Mal kein bisschen ernst. Zahlreiche Anspielungen und Verweise auf die beiden vorangegangenen Teile und ein Gastauftritt lockern die Stimmung beim eingeweihten Publikum. Mit Donnie Yen als undurchsichtigem Ganoven Xiang hat Xander Cage zudem genau den richtigen Gegenspieler. Yens Faustkämpfe können sich ebenso sehen lassen wie die restlichen Stunts, in denen Cage sich erneut allerlei Bretter unter die Füße schnallt, PS-starke Untersätze zu Schrott fährt oder ohne Fallschirm aus dem Flugzeug springt.

Regisseur D.J. Caruso ("Eagle Eye", "Ich bin Nummer Vier") setzt das alles temporeich und versiert in Szene. Das 3D ist solide, überrascht gar ab und an, wenn die Funken eines Schweißgeräts, aufgewirbelte Blätter, Dreck und Staub von der Leinwand in den Kinosaal sprühen, wehen und spritzen. Die heillos übertriebenen Stunts reichen dennoch nicht an vergleichbar ins Extrem getriebene Action wie etwa die der "Fast & Furious"-Filme heran. Ähnlich schwach wie in letztgenannter Reihe sind die schauspielerischen Leistungen. Mehr als mal markige, mal coole Sprüche und eindimensionale Gesichtsausdrücke sind auch in "xXx: Die Rückkehr des Xander Cage" nicht drin. Dass selbst die gestandenen Frauen an Cages und Xiangs Seite allzu häufig allzu wenig anhaben, stößt zudem übel auf.

Fazit: Der dritte Teil um den extravaganten Agenten mit den drei X auf dem Nacken ist ein ebenso sinnfreier wie kurzweiliger Spaß. Mehr als gutgemachte Action hat der Film allerdings nicht zu bieten. Warum selbst die gestandenen Frauen meist leichtbekleidet sein müssen, lässt sich aus der dünnen Handlung zudem nicht erklären.




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Land: USA
Jahr: 2016
Genre: Action, 3D
Länge: 107 Minuten
Kinostart: 19.01.2017
Regie: D.J. Caruso
Darsteller: Ruby Rose als Adele Wolff, Samuel L. Jackson als Agent Augustus Eugene Gibbons, Nina Dobrev als Rebecca 'Becky'
Verleih: Paramount Pictures Germany

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