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Melancholia - Hauptplakat
Melancholia - Hauptplakat
© 2011 Concorde Filmverleih GmbH

Kritik: Melancholia (2011)

Kritiker-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 5 / 5

Hier ist der Name Programm. Wenn Lars von Trier einen Film "Melancholia" nennt, kann der Zuschauer davon ausgehen, dass das nicht unbedingt ironisch gemeint ist - schon gar nicht, wenn man weiß, dass dieses mit dem Europäischen Filmpreis ausgezeichnete Drama von 2011 der zweite Teil seiner inoffiziellen Depressions-Trilogie nach dem Horrorfilm "Antichrist" und vor dem Doppel-Drama "Nymphomanic" war. Voller Szenen, die man nicht so schnell vergessen wird, beweist die bildgewaltige und rätselhafte Geschichte von Depression und Destruktion, dass von Trier eine der wahrhaft singulären Visionäre des Weltkinos ist. Erzählt wird von der Hochzeitsfeier von Justine (Kirsten Dunst) und Michael (Alexander Skarsgard), die angesichts eines auf Kollisionskurs mit der Erde gehenden, riesigen Planeten außer Kontrolle gerät. Die Hüllen fallen, Wunden brechen auf, alte Rechnungen werden zwischen den Verwandten beglichen. Im Mittelpunkt von Wahnsinn und Melancholie die fabelhafte Kirsten Dunst, die in Cannes als beste Darstellerin prämiert wurde.




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