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Vampire Academy
Vampire Academy
© Universum Film © Walt Disney Studios Motion Pictures Germany

Vampire Academy (2013)

Vampire Academy: Blood Sisters

US-Fantasy -Verfilmung des gleichnamigen Romans von Richelle Mead: Die Freundinnen Rose und Lissa leben im altehrwürdigen Vampir-Internat St. Vladimir’s und sehen sich dort einer zunehmenden Bedrohung ausgesetzt.Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 1 / 5
User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 4.5 / 5

Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 14 Besucher eine Bewertung abgegeben.


Vor einem Jahr flüchteten Rose Hathaway (Zoey Deutch), ein Mischwesen aus Mensch und Vampir, und ihre beste Freundin Lissa Dragomir (Lucy Fry), eine sterbliche Moroi-Blutsaugerin, aus der berühmten St. Vladimir’s Academy. Mittlerweile haben die Wächter der Schule die beiden Mädchen aufgestöbert und in das Vampir-Internat zurückgebracht, wo sie sich vor der erzürnten Schulleiterin Kirova (Olga Kurylenko) rechtfertigen müssen. Immerhin hätte die unüberlegte Flucht tödlich enden können, da die bösen Strigoi-Vampire Lissa, dem letzten Mitglied der königlichen Dragomir-Familie, nach dem Leben trachten. Kirovas Ärger trifft vor allem Rose, die als Damphir eigentlich zur Beschützerin ihrer Freundin ausgebildet wird. Nur mit Mühe kann sie eine harte Bestrafung umgehen und nimmt fortan wieder das Kampftraining mit ihrem Mentor Dimitri (Danila Kozlovsky) auf, zu dem sich Rose immer mehr hingezogen fühlt. Gleichzeitig häufen sich im Internat seltsame Vorkommnisse, die darauf hindeuten, dass Lissa auch hier in großer Gefahr schwebt.

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Filmkritikunterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse1 / 5

2007 veröffentlichte die amerikanische Fantasy-Autorin Richelle Mead den ersten Teil ihrer sechs Bände umfassenden Teenie-Blutsauger-Reihe "Vampire Academy" und landete damit auf Anhieb einen großen Publikumserfolg. Da sich Vampirgeschichten, die explizit auf ein heranwachsendes Publikum zugeschnitten sind, auch im Kino großer Beliebtheit erfreuen, war es nur eine Frage der Zeit, bis der Stoff den Weg auf die große Leinwand finden würde. Ob die Verfilmung des ersten Romans allerdings weitere Fortsetzungen nach sich ziehen wird, ist – vorsichtig ausgedrückt – äußerst fraglich, da "Vampire Academy" an den Kinokassen bislang eher enttäuschende Ergebnisse eingefahren hat.

Allzu traurig sollte man darüber jedoch nicht sein, denn der von Teenie-Experte Mark Waters (unter anderem verantwortlich für "Freaky Friday – Ein voll verrückter Freitag") inszenierte Streifen wird seiner Vorlage zu keinem Zeitpunkt gerecht. Als ein gravierendes Problem erweist sich schon das offensichtlich knapp bemessene Budget, das die Ansprüche an einen halbwegs überzeugenden Fantasy-Film einfach nicht erfüllt. Das Setting der altehrwürdigen St. Vladimir’s Academy ist größtenteils lieblos gestaltet und scheint eher aus einer mittelprächtigen TV-Produktion zu stammen. Animationen gibt es nur selten zu bestaunen. Finden sie doch einmal Eingang in die Handlung, fallen sie unspektakulär oder aber erschreckend dürftig aus, wie im Fall der übernatürlichen Hunde.

Sehr deutlich zeigen sich die fehlenden Produktionsmittel auch beim Einstieg in das Geschehen, der die durchaus detailreiche Romanwelt vor allem über den Voice-Over-Kommentar Rose Hathaways (Zoey Deutch) zu vermitteln versucht. Wortreich, fast schon unbeholfen, stellt uns die Protagonistin die unterschiedlichen Akteure und ihre Haltungen vor: Während Rose als Damphir, ein Mischwesen aus Mensch und Vampir, für die Sicherheit der friedfertigen und sterblichen Moroi-Blutsauger verantwortlich ist, zu denen auch ihre königliche Freundin Lissa (Lucy Fry) gehört, streben die bösen Strigoi die Vernichtung der guten Vampire an. Ein Konflikt, der zwar in einer Kampfszene zu Beginn zum Ausdruck kommt, generell aber nur als Hintergrundrauschen präsent ist.

Die meiste Zeit fühlt sich "Vampire Academy" an wie ein handelsüblicher Highschool-Film, der von einem bekannten Figurenpersonal bevölkert wird: den beiden Protagonistinnen, die als beste Freundinnen durch dick und dünn gehen, einer strengen Internatsleiterin, einer eifersüchtigen Intrigantin, einem Schönling und einer naiven Außenseiterin. Themen wie Mobbing oder die erste Liebe finden Erwähnung, bleiben jedoch stets an der Oberfläche. Was auch für die mitunter platten Dialoge gilt, die Drehbuchautor Daniel Waters, der Bruder des Regisseurs, den oft theatralisch agierenden Darstellern in den Mund legt. Wirklich komische Momente – etwa der Ausflug in eine Shopping Mall – sind auf ein Minimum reduziert oder schlichtweg unfreiwilliger Natur wie die Inszenierung der telepathischen Verbindung zwischen Rose und Lissa. Die eingestreuten Seitenhiebe in Richtung der "Twilight"-Saga wirken schon fast grotesk, da der Film so tut, als wäre er etwas Besseres, den zitierten Genre-Bruder aber zu keinem Zeitpunkt hinter sich lassen kann.

Überraschendes Potenzial bietet im Grunde nur die starke Beziehung zwischen den beiden weiblichen Hauptfiguren, die bisweilen sogar homoerotische Anklänge enthält. Ein Aspekt, den das Drehbuch leider nur andeutet, nicht aber ernsthaft vertieft.

Fazit: Die Adaption des Fantasy-Bestsellers "Vampire Academy" enttäuscht auf ganzer Linie: optische Magerkost, dümmliche Dialoge, allenfalls durchschnittliche Schauspielerleistungen und ein Humor, der sich auf "Twilight"-Sticheleien beschränkt, ohne dass der Film selbst Besseres zu bieten hätte.




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Filminfos & CreditsAlles anzeigen

Land: USA
Jahr: 2013
Genre: Fantasy
Länge: 104 Minuten
FSK: 12
Kinostart: 13.03.2014
Regie: Mark Waters
Darsteller: Zoey Deutch, Lucy Fry, Danila Kozlovskiy
Verleih: Universum Film, Walt Disney Studios Motion Pictures Germany

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Einsteiger-Guide: Moroi – die guten Vampire
Moroi sind friedliche Vampire, die sich zwar von Menschenblut ernähren müssen, dies normalerweise aber nicht mit Gewalt tun oder [...mehr] Menschen dabei töten. Sonnenlicht tötet sie nicht, doch können sie diesem auch nicht lange ausgesetzt werden, was wohl für ihren blassen Teint verantwortlich ist. Sie besitzen außerdem die Fähigkeit, die Elemente (Feuer, Wasser, Luft, Erde) zu beherrschen und spezialisieren sich im Laufe des Erwachsenwerdens in der Regel auf ein bestimmtes Element. Die Moroi sind Traditionalisten und haben ein hierarchisches System aus verschiedenen königlichen Familien, aus denen ein Oberhaupt erwählt wird.
Strigoi – die bösen Vampire
Diese blutdürstigen Nachtwesen entstehen auf verschiedene Weisen: Wenn ein Strigoi von einem Menschen, Dhampir oder Moroi trinkt und diesen anschließend das eigene Blut trinken lässt oder wenn ein Moroi beim Trinken bewusst tötet und so freiwillig zum Strigoi gewandelt wird. Die Strigoi sind extrem stark und können nur durch einen mit Elementmagie belegten Pflock, Enthauptung oder Sonnenlicht bzw. Feuer getötet werden. Sie haben weder Gewissen noch Moral, können keine heiligen Orte betreten und sind durch ihre weiße Hautfarbe und die blutroten Augen leicht erkennbar. Strigoi ziehen besonders viel Kraft aus Moroi-Blut, weshalb sie es besonders auf diese abgesehen haben.
Dhampire – die Halbvampire
Dhampire entstanden ursprünglich aus der Verbindung von Moroi und Mensch, in aktueller Zeit aber öfter durch Moroi und Dhampir. Dhampire können miteinander keine Nachkommen hervorbringen und sind somit von den Moroi abhängig. Sie trinken kein Blut, sind unempfindlich gegen Licht, stärker und wendiger als Moroi und heilen schneller als Menschen. Daraus hat sich die traditionelle Wächteraufgabe der Dhampire entwickelt, die Moroi vor den Strigoi zu schützen.
Menschen – die Blutquelle
Menschen treten in der VAMPIRE-ACADEMY-Welt hauptsächlich als Spender in Erscheinung, also als freiwillige Blutgeber für die Moroi. Durch den Biss von Moroi oder Strigoi werden starke Glücksgefühle hervorgerufen, was die meisten Spender benebelt und abhängig macht. Moroi können auch Dhampirblut trinken, allerdings wird dies bei Dhampiren als unmoralisches und skandalöses Verhalten betrachtet.
St. Vladimir’s Academy – der Ort des Geschehens
Das Internat "St. Vladimir" ist eine Schule für Moroi und Dhampire. Neben klassischen Fächern wie Geschichte, Mathe und Literatur üben sich Moroi in Elementmagie und Dhampire (Novizen) erhalten Kampftraining, um zu fertigen Wächtern ausgebildet zu werden. "St. Vlad’s" befindet sich in Montana (USA) und ist nach dem berühmten Moroi-Heiligen und Heiler St. Vladimir benannt. Derzeit wird die Schule von der Direktorin Ellen Kirova geleitet.
Rose & Lissa – die Heldinnen
Vasilisa "Lissa" Dragomir ist die letzte Nachkommin der Dragomir-Linie, eine der12 königlichen Moroi-Familien. Ihre Eltern und ihr Bruder starben bei einem Autounfall, bei welchem auch sie und ihre beste Freundin, Rose Hathaway, verletzt wurden. Seither sind die beiden Freundinnen noch unzertrennlicher als schon zuvor. Sie besuchen gemeinsam die Schule "St. Vladimir" und Rose hofft, nach ihrer Ausbildung Lissas offizielle Wächterin zu werden. Die beiden ungleichen Freundinnen ergänzen sich nicht nur im Aussehen, sondern auch im Charakter: Während sich die blonde, zarte Lissa eher zurückhaltend und vorsichtig verhält, zeigt sich die dunkelhaarige und sportliche Rose gern schlagkräftig und direkt – sowohl körperlich als auch verbal.

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OLGA KURYLENKO in 'Quantum of Solace'
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Fantasy-Romanze nach dem Bestseller von Richelle Mead




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