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Rings (2015)

The Ring 3D

Horrorfilm: Das Video, das sieben Tage nach Sichtung den Tod bringt, ist immer noch im Umlauf.Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 2 / 5
User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3.3 / 5

Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 6 Besucher eine Bewertung abgegeben.


Julia (Matilda Anna Ingrid Lutz) muss sich von ihrem Freund Holt (Alex Roe) verabschieden, da dieser ein Studium am College beginnt. Als Holt einige Wochen später plötzlich nicht mehr auf ihre Nachrichten reagiert, sucht Julia den Campus auf. Holts Kommilitonen Blue (Chuck Willis) und Jamal (Patrick Walker) gehen ihr jedoch aus dem Weg – und auch der Biologiedozent Gabriel (Johnny Galecki) verhält sich distanziert. Bald findet Julia heraus, dass sich Gabriel gemeinsam mit einer studentischen Gruppe mit dem "Samara-Mysterium" befasst. Gabriel hatte das Video, welches sieben Tage, nachdem man es gesehen hat, zum Tod führt, beim Erwerb eines alten Rekorders in die Hände bekommen und daraufhin ein Überlebenssystem entwickelt. Als sich an der Uni ein Todesfall ereignet und Julia und Holt sich wiederfinden, brechen die beiden in ein Dorf auf, um mehr über die Vergangenheit des Geistes Samara zu erfahren. Dort begegnen sie dem erblindeten Burke (Vincent D'Onofrio).

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The Ring 3D


Filmkritikunterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse2 / 5

Mit der Roman-Adaption "Ringu" schuf der Japaner Hideo Nakata im Jahre 1998 ein überaus wirkmächtiges Stück Angstkino, welches 2002 mit Gore Verbinskis "Ring" ein gelungenes US-Remake fand. Dieses wurde wiederum drei Jahre später von Nakata selbst fortgesetzt; hinzu kamen zahlreiche weitere Neuinterpretationen und Fortführungen (etwa eine Mini-Serie), zu denen sich nun auch "Rings" von F. Javier Gutiérrez addieren lässt. Der Film hat eine schwierige Produktionsgeschichte hinter sich – und mutet als Gesamtwerk wenig stimmig an.

Bereits die Einstiegssequenz, in welcher der Brunnengeist Samara eine Flugzeugkatastrophe verursacht, fällt enttäuschend aus, da es Gutiérrez nicht gelingt, eine bedrohliche Atmosphäre zu erzeugen: Die Inszenierung ist zu hastig, die Figuren sind zu austauschbar – und der in Erscheinung tretende Geist wird seiner ganzen beängstigenden Aura beraubt. Auch die folgenden Passagen, in denen zunächst der von Johnny Galecki ("The Big Bang Theory") verkörperte Professor samt jüngerer Liebschaft und schließlich die Protagonistin Julia samt Freund vorgestellt werden, nehmen kaum für sich ein, da sämtlichen Beteiligten interessante Hintergründe sowie Charakterzüge fehlen. Deutlich unterhaltsamer wird "Rings" indes, wenn sich die Handlung vorübergehend auf Julias verzweifelte Suche auf dem Uni-Campus konzentriert. Hier entwickelt das Gruselstück plötzlich den Charme eines Mystery-Heftchenromans aus dem Bastei-Verlag, indem es durchaus reizvoll einen Story-Ansatz aufgreift, dem sich bereits 2005 der 16-Minüter "Rings" widmete. Der dritte Akt – eine Fahrt in ein Dorf, die Licht in Samaras Vergangenheit bringen soll – ist hingegen wieder eine spannungslose Aneinanderreihung von Genre-Standards, die mit einem passablen Cliffhanger endet.

Während Naomi Watts als Journalistin und David Dorfman als deren Sohn in "Ring" und "Ring 2" Figuren zum Mitfühlen waren, dient das Personal aus "Rings" lediglich dazu, den oftmals wirren Plot voranzutreiben. Von Teen-Horror-Heldinnen wie Laurie Strode aus "Halloween" (1978), Nancy Thompson aus "A Nightmare on Elm Street" (1984), Sidney Prescott aus "Scream" (1996) oder Jay Height aus "It Follows" (2014) ist die blasse Hauptfigur Julia leider meilenweit entfernt, wenngleich die in Mailand geborene Matilda Anna Ingrid Lutz recht solide agiert.

Fazit: Eine wenig eindrückliche Fortsetzung mit schwachem Start, diversen hübschen Ideen im Mittelteil und einem konventionellen Finale; die Figuren bleiben konturlos.




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Land: USA
Jahr: 2015
Genre: Drama, Horror
Kinostart: 02.02.2017
Regie: F. Javier Gutiérrez
Darsteller: Laura Wiggins, Aimee Teegarden, Johnny Galecki
Verleih: Paramount Pictures Germany

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