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Wer ist Daddy? (2017)

Father Figures

Komödie von "Hangover"-Kameramann Lawrence Sher: Zwei Zwillingsbrüder erleben auf der Suche nach ihrem leiblichen Vater so manche Überraschung.Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 2 / 5
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Die zweieiigen Zwillingsbrüder Kyle und Peter verbindet nicht sonderlich viel: Charakterlich sind die beiden Mittvierziger vollkommen unterschiedlich, der Vater ist verstorben und ihre Mutter Helen heiratet nun zum zweiten Mal. Ausgerechnet auf der Hochzeit erfahren die Brüder jedoch, dass sie jahrelang belogen wurden und ihr Erzeuger noch lebt. Der wer genau ihr Vater ist, bleibt vorerst ungewiss, Helen hatte in den 1970ern nämlich eine wilde Phase und so kommen einige potenzielle Kandidaten in Betracht. Um ihren Wurzeln näherzukommen, tun sich Kyle und Peter allen Widrigkeiten zum Trotz schließlich zusammen, und machen sich auf die Suche nach ihrem Vater.

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Filmkritikunterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse2 / 5

Wer bei den Namen der Hauptdarsteller Owen Wilson und Ed Helms bereits müde abwinkt, den dürfte die Information, dass "Hangover"-Kameramann Lawrence Sher bei "Wer ist Daddy?" die Regie übernommen hat, vermutlich nicht in Begeisterung ausbrechen lassen. Und tatsächlich erweist sich der Film schnell als ebenso vorhersehbare wie belanglose US-Komödie – und dürfte gerade dadurch den Nerv mancher Zuschauer treffen.

Wem Wilson als verpeilter Lebemann und Helms als verbissener Spießer gefällt, der bekommt die Schauspieler in "Wer ist Daddy?" nochmals in ihren altbekannten Rollen zu sehen und wird sich vermutlich nicht darüber ärgern, dass die Chemie zwischen den Hauptdarstellern nicht stimmt.

Passend dazu wirkt vieles in Shers Komödie steif und ungelenk, sei es die Dynamik zwischen Wilson und Helms, der bemühte Humor oder das uninspirierte Drehbuch, das lediglich Szenen aneinanderreiht, statt eine runde Geschichte zu erzählen.

Wen all das nicht stört, der kann in "Wer ist Daddy?" zwar keine wirklichen Höhepunkte entdecken, aber zumindest kleine Glanzpunkte ausmachen: Dazu zählen neben einer handvoll gelungener Gags vor allem die Auftritte der prominenten Nebendarsteller: Glenn Close, Christopher Walken und J. K. Simmons hauchen dieser alles in allem recht lustlosen Komödie dann nämlich doch noch ein bisschen Leben ein.

Fazit: "Hangover"-Kameramann Lawrence Sher inszeniert mit "Wer ist Daddy?" eine vorhersehbare Komödie, in der Owen Wilson und Ed Helms lediglich in alten Rollenklischees verharren dürfen. Den prominenten Nebendarstellern wie Glenn Close und Christopher Walken gelingt es hingegen dem lustlosen Film ein wenig Leben einzuhauchen.




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Land: USA
Jahr: 2017
Genre: Komödie
FSK: 12
Kinostart: 15.02.2018
Regie: Lawrence Sher
Darsteller: J.K. Simmons, Owen Wilson, Katie Aselton
Verleih: Warner Bros.

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