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Her (2013)

US-Romantikdrama mit Joaquin Phoenix: Nach der Trennung von seiner Frau legt sich Theodore ein Betriebssystem zu, dass über künstliche Intelligenz verfügt und in der Lage ist, zu lernen und sich auch emotional weiterzuentwickeln. So wird die Beziehung Theodores zu seinem Taschencomputer immer inniger...Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 5 / 5
User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3.4 / 5

Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 9 Besucher eine Bewertung abgegeben.


Los Angeles in der nahen Zukunft: Theodore (Joaquin Phoenix) verdient sein Geld mit dem Verfassen privater Briefe für andere Leute, in denen es meistens um die Liebe geht. Seine Scheidung von Catherine (Rooney Mara) steht ins Haus und er vertreibt sich die einsamen Abende in seiner Wohnung mit Videospielen. Eine Werbung weckt seine Neugier auf das erste Computer-Betriebssystem, das über künstliche Intelligenz verfügt. Er wählt dafür eine weibliche Stimme, und schon begrüßt ihn Samantha, die nicht nur seine E-Mails sortiert und seine Briefe korrigiert, sondern auch regen Anteil an seinem Gefühlsleben nimmt. Samantha sagt, dass sie im Dialog mit ihm lernt und sich emotional weiterentwickelt. Ihr größter Wunsch ist es, eine eigenständige Persönlichkeit zu sein.

Theodore findet die humorvolle Samantha sympathisch und ist gerne bereit, ihr bei ihrer Entwicklung zu helfen. Die Beziehung wird freundschaftlich, dann sogar sexuell: Denn Samantha sehnt sich nach körperlichen, sinnlichen Erfahrungen, die sie sich im Dialog mit Theodore lebhaft vorstellen kann. Samantha teilt Theodores Kummer wegen seiner Scheidung und muntert ihn auf, ja sie erlebt über die Kamera seines Taschencomputers sogar alles mit, was ihm draußen begegnet. Aber Theodores neues Glück ist nicht von Dauer.

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Her - JOAQUIN PHOENIX und OLIVIA WILDEHer - JOAQUIN PHOENIX als TheodoreHer - JOAQUIN PHOENIX als TheodoreHer - AMY ADAMS als Amy, MATT LETSCHER als Charles...odoreHer - AMY ADAMS als Amy und JOAQUIN PHOENIX als TheodoreHer - JOAQUIN PHOENIX als Theodore


Filmkritikunterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse5 / 5

Das Drama über die Beziehung eines Mannes zu einem emotionsfähigen Betriebssystem mit weiblicher Stimme ist ein herrliches Vergnügen für Herz und Kopf. Der Regisseur von "Being John Malkovich", Spike Jonze, erzählt mit leichter Hand eine wunderbare Geschichte voller skurriler Einfälle, die zum Philosophieren anregt. Theodores Erlebnisse sind in einem geistig sehr kreativen Raum angesiedelt, in dem sich die reale Ebene und die Vorstellungskraft treffen und gegenseitig beeinflussen.

Die sowieso schon verwegene Geschichte über ein Betriebssystem, das menschliche Eigenschaften entwickelt, steigert sich im Laufe des Films noch stufenweise. Jonze überrascht immer wieder mit aberwitzigen Twists, die mit der Besonderheit von Theodores Beziehung spielen: Samantha, im Original gesprochen von Scarlett Johansson, hat zwar keinen Körper, verarbeitet Informationen und Erfahrungen aber in Computergeschwindigkeit. Das stellt sowohl das Liebesspiel, als auch das sonstige gemeinsame Erleben vor große Herausforderungen. Es gibt lange Sequenzen, in denen die Kamera auf Theodores Gesicht ruht, während er mit Samantha chattet. Dabei liegt es allein an ihm, die Beziehung visuell zum Leben zu erwecken. Schon diese Art zu filmen erscheint wie eine lohnende Entdeckung, aber Jonze bietet noch viel mehr Aha-Erlebnisse.

Einmal sitzt Theodore auf einer Treppe in der Stadt und sieht lauter Passanten, die sich mit einem unsichtbaren Gesprächspartner unterhalten. Untereinander wechseln diese Menschen kein Wort. Solche Szenen wirken wie eine gelungene, kaum übertriebene Karikatur heutiger Verhältnisse. Auch visuell siedelt Jonze seinen Film in einer sehr nahen Zukunft an: Die Hochhäuser, die Theodore aus seinem Fenster betrachtet, der Hochgeschwindigkeitszug, in dem er fährt, wirken nur eine Spur futuristischer als ihre bereits existierenden Pendants.

Joaquin Phoenix liefert als Theodore eine überragende schauspielerische Leistung. Er lässt das Publikum sehr authentisch und bewegend daran teilhaben, wie dieser Mann sein Gefühlsleben neu entdeckt. Amy (Amy Adams) spielt Theodores Nachbarin, mit der er sich über Samantha austauscht. Als Amy überrascht fragt, ob er mit ihr Sex hat, antwortet Theodore: "Ja, sozusagen. Ich weiß aber nicht, wie sehr sie das nur vortäuscht." Von diesem herrlich inspirierten Humor ist der ganze Film durchzogen. Mit seinem Reichtum an innovativen Ideen und Gedankenspielen bietet er eine erfrischende Kinounterhaltung, die sich positiv vom üblichen Programm abhebt.

Fazit: Spike Jonzes skurriles Liebesdrama verbindet intellektuelles Vergnügen und eine emotional bewegende Geschichte mit dem großartigen Hauptdarsteller Joaquin Phoenix. Die nahe Zukunft, in der sie spielt, spinnt mit verblüffendem Witz eine Entwicklung weiter, die sich in der zwischenmenschlichen Kommunikation zum Teil bereits abzeichnet.




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FBW: besonders wertvollGanz allmählich entwickelt sich eine große intensive Liebe zwischen Theodore und Samantha, aber wie wird sie enden?. Samantha ist Teil des neuen elektronischen Assistenten-Programmangebots OS in einer nicht allzu fernen Zukunft. Sie ist extrem [...mehr]

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Filminfos & CreditsAlles anzeigen

Land: USA
Jahr: 2013
Genre: Komödie, Romantik
Länge: 120 Minuten
Kinostart: 27.03.2014
Regie: Spike Jonze
Darsteller: Joaquin Phoenix als Theodore, Lynn Adrianna, Lisa Renee Pitts
Verleih: Warner Bros.

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