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Wer's glaubt wird selig - Hauptplakat
Wer's glaubt wird selig - Hauptplakat
© Constantin Film

Wer's glaubt wird selig (2012/II)

Deutsche Komödie von Marcus H. Rosenmüller: Seit fünf Jahren hat es im Skiort Hollerbach nicht mehr geschneit. Da hat Wirt Georg die rettende Idee: Er willd dafür sorgen, dass seine kürzlich verstorbene Schwiegermutter heilig gesprochen wird, damit das Örtchen künftig Pilger statt Skifahrer anlockt...User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 4.8 / 5

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Ein Wunder braucht der kleine Ort Hollerbach in den bayerischen Bergen, davon ist der örtliche Wirt Georg (Christian Ulmen) fest überzeugt. Seit Jahren ist kein Schnee mehr gefallen, also bleiben die Touristen und damit auch die Einnahmen weg. Das Dorf stirbt langsam aus, sollte sich die Schneefallgrenze nicht wieder um einige Meter nach unten bewegen – oder aber ein Wunder geschehen. Als Georgs strenggläubige Schwiegermutter Daisy (Hannelore Elsner) stirbt, hat er eine Idee: Er will sie zu heiligsprechen lassen. Dann würden Pilger anstelle der Ski-Touristen nach Hollerbach kommen und den Ort wieder beleben. Damit die Heilige Daisy aber eine Tatsache wird, muss er zwei Wunder nachweisen, die sie bewirkt hat. Hier vertraut er auf die Hilfe seiner Freunde. Anfangs sind der Bestatter Mösling (Jürgen Tonkel), der Polizist Hartl (Simon Schwarz), der Metzger Fischer (Franz Bauer), der Supermarktbesitzer Gumberger (Johannes Herrschmann) und der Lehrer Pellhammer (Maximilian Schafroth) zwar skeptisch, aber dann machen sie mit – und versuchen, den päpstlichen Abgesandten hinters Licht zu führen. Allerdings ahnen sie nicht, dass auch Pater Paolo Barsotti (Fahri Yardim) nicht der ist, für den sie ihn halten. Und so muss sogar der Papst (Nikolaus Paryla) nach Hollerbach kommen, um die ganze Geschichte zu entwirren.

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Filmkritik

"Wer’s glaubt, wird selig" spielt wie Marcus H. Rosenmüllers Filme "Sommer in Orange" oder "Wer früher stirbt ist länger tot" in seiner bayerischen Heimat und ist im besten Sinne als Heimatkomödie zu verstehen – auch wenn hochdeutsch gesprochen wird. Zwar ist die Handlung durchaus vorhersehbar und ist nicht jeder Gag gelungen, aber Marcus H. Rosenmüller denkt seine Einfälle konsequent zu Ende und fügt dadurch einige originelle Details hinzu. Daher ist der Film vergnüglich anzusehen. Dazu trägt vor allem die durchweg sympathische Besetzung bei. Christian Ulmen überzeugt als gutgesinnter, aber letztlich ungeschickter Wirt des Dorfes und harmoniert hervorragend mit Marie Leuenberger, die seine realistischere Frau Emilie spielt. Neben diesen Neuzugängen gibt es in wichtigen Nebenrollen ein Wiedersehen mit vielen bekannten Mitgliedern der Rosenmüller-Familie. Simon Schwarz hat bereits in "Schwere Jungs" und "Räuber Kneissl" mitgespielt, Maximilian Schaffroth wurde von Rosenmüller für "Sommer der Gaukler" entdeckt, Jürgen Tonkel war bereits in "Wer früher stirbt ist länger tot“ und "Räuber Kneissl" zu sehen. Sie besetzen das wesentliche Personal einer Heimatkomödie – der Polizist, der Lehrer, der Bestatter – typgerecht und stimmig. Auch Lisa Maria Potthoff als Georgs verführerische Schwägerin ist bereits aus Rosenmüllers "Schwere Jungs" und "Sommer der Gaukler" bekannt und passt sehr gut in diesen Film.

Darüber hinaus verzichtet Marcus H. Rosenmüller nicht nur auf unnötige Verwechslungen und Verwirrungen, sondern nähert sich dem Thema Religion und Heiligsprechung ohne Zynismus, dafür mit Ironie an. Dadurch wird der sympathische Grundton dieser Komödie verstärkt, so dass "Wer’s glaubt, wird selig" angenehme Unterhaltung beschert.

Fazit: "Wer’s glaubt, ist selig" ist eine sympathische Komödie, die vor allem mit einer guten Besetzung und liebenswerten Charakteren unterhält.




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Zum Video: Wer's glaubt wird selig

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Land: Deutschland
Jahr: 2012
Genre: Komödie
Länge: 100 Minuten
FSK: 6
Kinostart: 16.08.2012
Regie: Marcus H. Rosenmüller
Darsteller: Hannelore Elsner, Christian Ulmen, Simon Schwarz
Verleih: Constantin Film

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