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Wer's glaubt wird selig - Hauptplakat
Wer's glaubt wird selig - Hauptplakat
© Constantin Film

Kritik: Wer's glaubt wird selig (2012/II)


"Wer’s glaubt, wird selig" spielt wie Marcus H. Rosenmüllers Filme "Sommer in Orange" oder "Wer früher stirbt ist länger tot" in seiner bayerischen Heimat und ist im besten Sinne als Heimatkomödie zu verstehen – auch wenn hochdeutsch gesprochen wird. Zwar ist die Handlung durchaus vorhersehbar und ist nicht jeder Gag gelungen, aber Marcus H. Rosenmüller denkt seine Einfälle konsequent zu Ende und fügt dadurch einige originelle Details hinzu. Daher ist der Film vergnüglich anzusehen. Dazu trägt vor allem die durchweg sympathische Besetzung bei. Christian Ulmen überzeugt als gutgesinnter, aber letztlich ungeschickter Wirt des Dorfes und harmoniert hervorragend mit Marie Leuenberger, die seine realistischere Frau Emilie spielt. Neben diesen Neuzugängen gibt es in wichtigen Nebenrollen ein Wiedersehen mit vielen bekannten Mitgliedern der Rosenmüller-Familie. Simon Schwarz hat bereits in "Schwere Jungs" und "Räuber Kneissl" mitgespielt, Maximilian Schaffroth wurde von Rosenmüller für "Sommer der Gaukler" entdeckt, Jürgen Tonkel war bereits in "Wer früher stirbt ist länger tot“ und "Räuber Kneissl" zu sehen. Sie besetzen das wesentliche Personal einer Heimatkomödie – der Polizist, der Lehrer, der Bestatter – typgerecht und stimmig. Auch Lisa Maria Potthoff als Georgs verführerische Schwägerin ist bereits aus Rosenmüllers "Schwere Jungs" und "Sommer der Gaukler" bekannt und passt sehr gut in diesen Film.

Darüber hinaus verzichtet Marcus H. Rosenmüller nicht nur auf unnötige Verwechslungen und Verwirrungen, sondern nähert sich dem Thema Religion und Heiligsprechung ohne Zynismus, dafür mit Ironie an. Dadurch wird der sympathische Grundton dieser Komödie verstärkt, so dass "Wer’s glaubt, wird selig" angenehme Unterhaltung beschert.

Fazit: "Wer’s glaubt, ist selig" ist eine sympathische Komödie, die vor allem mit einer guten Besetzung und liebenswerten Charakteren unterhält.




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