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Dating Queen (2015)

Trainwreck

In Judd Apatows neuer Komödie spielt Amy Schumer eine junge Frau, die nicht viel von monogamen Beziehungen hält.Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3 / 5
User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3.0 / 5

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"Monogamie ist unrealistisch", dieses Motto haben Amy und Kim schon als kleine Mädchen von ihrem Vater eingetrichtert bekommen. Und während die jüngere Kim trotz aller Bemühungen ihres Vaters als Erwachsene das klassische Familienideal lebt, haben die Lektionen bei ihrer Schwester Amy gefruchtet: Die Männermagazin-Redakteurin hält es nämlich meist nicht länger als eine Nacht mit einem Mann aus und frönt lieber ihrem von Alkohol und Partys geprägten Lebensstil statt eine Familie zu gründen. Als sie jedoch bei Recherchen für einen Artikel auf den Sportarzt Aaron Conners trifft, bemerkt Amy bald, dass sie Gefühle für den charmanten Doktor entwickelt.

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Filmkritikunterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse3 / 5

Der Name des Regisseurs Judd Apatow ("Beim ersten Mal", 2007) dürfte zwar vor allem hierzulande weitaus bekannter sein als der von Amy Schumer, dennoch ist "Dating Queen" in erster Linie ihr Film. Die Komikerin ist nämlich nicht bloß in der Hauptrolle als überzeugte Singlefrau zu sehen, Schumer hat auch das Drehbuch geschrieben und der romantischen Komödie damit ihren ganz persönlichen Stempel aufgedrückt.

Im Kern bietet "Dating Queen" dabei durchaus typische Apatow-Kost: Recht derbe Gags, ein ironisches Spiel mit Rollenklischees sowie ein stets empathischer Blick auf die überdrehten Figuren werden Fans des Filmemachers sicherlich nicht enttäuschen (und so manchen Zuschauer vielleicht auch ein wenig langweilen). Wie bei Apatow üblich dient die wenig originelle Geschichte vor allem als narrativer Überbau, unter dem sich eine Vielzahl von Figuren und Episoden zusammenfinden. Deutlich abwechslungsreicher und weniger langatmig als noch in "Immer Ärger mit 40" (2012) inszeniert der Regisseur hier das lose Treiben und kann sich dabei immer ganz auf Schumers komisches Talent und ihr pointenreiches Skript verlassen.

Zwar mögen längst nicht alle Gags zünden und letztlich entpuppt sich der äußerlich auf Krawall gebürstete Film doch als recht konventionell, charmante Unterhaltung und eine gelungene Alternative zum unerträglichen Schmalz so manch anderer RomCom ist Schumer mit ihrem Kinodebüt aber trotzdem gelungen. Dazu tragen auch die großartig besetzten Nebendarsteller bei, etwa die umtriebige Tilda Swinton als braungebrannte Chefredakteurin.

Fazit: Typische Apatow-Komödie, die durch das Drehbuch der Hauptdarstellerin Amy Schumer an persönlicher Note gewinnt. Großartig besetzte Darsteller und gelungene Pointen machen den Film zu einem sehenswerten, wenn auch nicht sonderlich originellen Spaß.




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Land: USA
Jahr: 2015
Genre: Komödie
Länge: 130 Minuten
FSK: 12
Kinostart: 13.08.2015
Regie: Judd Apatow
Darsteller: Amy Schumer als Amy, Bill Hader als Aaron, Devin Fabry als Amy (9 Jahre)
Verleih: Universal Pictures International

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