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Dating Queen
Dating Queen
© Universal Pictures International Germany

Kritik: Dating Queen (2015)

Kritiker-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3 / 5

Der Name des Regisseurs Judd Apatow ("Beim ersten Mal", 2007) dürfte zwar vor allem hierzulande weitaus bekannter sein als der von Amy Schumer, dennoch ist "Dating Queen" in erster Linie ihr Film. Die Komikerin ist nämlich nicht bloß in der Hauptrolle als überzeugte Singlefrau zu sehen, Schumer hat auch das Drehbuch geschrieben und der romantischen Komödie damit ihren ganz persönlichen Stempel aufgedrückt.

Im Kern bietet "Dating Queen" dabei durchaus typische Apatow-Kost: Recht derbe Gags, ein ironisches Spiel mit Rollenklischees sowie ein stets empathischer Blick auf die überdrehten Figuren werden Fans des Filmemachers sicherlich nicht enttäuschen (und so manchen Zuschauer vielleicht auch ein wenig langweilen). Wie bei Apatow üblich dient die wenig originelle Geschichte vor allem als narrativer Überbau, unter dem sich eine Vielzahl von Figuren und Episoden zusammenfinden. Deutlich abwechslungsreicher und weniger langatmig als noch in "Immer Ärger mit 40" (2012) inszeniert der Regisseur hier das lose Treiben und kann sich dabei immer ganz auf Schumers komisches Talent und ihr pointenreiches Skript verlassen.

Zwar mögen längst nicht alle Gags zünden und letztlich entpuppt sich der äußerlich auf Krawall gebürstete Film doch als recht konventionell, charmante Unterhaltung und eine gelungene Alternative zum unerträglichen Schmalz so manch anderer RomCom ist Schumer mit ihrem Kinodebüt aber trotzdem gelungen. Dazu tragen auch die großartig besetzten Nebendarsteller bei, etwa die umtriebige Tilda Swinton als braungebrannte Chefredakteurin.

Fazit: Typische Apatow-Komödie, die durch das Drehbuch der Hauptdarstellerin Amy Schumer an persönlicher Note gewinnt. Großartig besetzte Darsteller und gelungene Pointen machen den Film zu einem sehenswerten, wenn auch nicht sonderlich originellen Spaß.





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