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The Mechanic 2: Resurrection
The Mechanic 2: Resurrection
© Universum Film

Kritik: Mechanic: Resurrection (2016)

Kritiker-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3 / 5

Nach dem inhaltlich dünnen und etwas allzu hektisch inszenierten "The Mechanic" (2011) schlüpft Actionstar Jason Statham nun erneut in die Rolle des Auftragskillers Arthur Bishop. "Mechanic: Resurrection" beruht dabei im Gegensatz zum ersten Teil, der ein Remake des Charles-Bronson-Klassikers "Kalter Hauch" (1972) war, nicht auf einem älteren Film, sondern spinnt lediglich die Ereignisse um den Berufsmörder Bishop ein wenig fort.

Wirklich überraschend oder aufregend ist die Handlung nicht, der Plot dient, wie zu erwarten war, lediglich als Aufhänger für rasante Actionszenen. Diese sind wie auch schon im Vorgänger durchaus gelungen: Der deutsche Regisseur Dennis Gansel ("Die Welle", 2008) inszeniert die Morde des Protagonisten visuell ansprechend und kann sich jederzeit auf den Charme seines routinierten Hauptdarstellers sowie vielfältige Schauplätze verlassen. Drehorte wie Brasilien oder Australien bieten eine ansprechende Kulisse und lassen zusammen mit dem stimmigen Setdesign mitunter ein wenig James-Bond-Flair aufkommen.

Bahnbrechend oder wegweisend ist an "Mechanic: Resurrection" rein gar nichts, der Thriller bietet aber wie schon der erste Teil solide Unterhaltung für Fans des Action-Genres. Dass der Film nach dem Anschauen schnell wieder vergessen ist, lässt sich dank der kurzweiligen Inszenierung ebenso verschmerzen wie das ungenutzte Potenzial von Tommy Lee Jones, Jessica Alba und Michelle Yeoh, die hier alle etwas unterfordert wirken.

Fazit: "Mechanic: Resurrection" bietet wie auch schon sein Vorgänger kurzweilige Unterhaltung für Action-Freunde. Ein routinierter Jason Statham, abwechslungsreiche Schauplätze sowie ein stimmiges Setdesign lassen zumindest für die Laufzeit von knapp 100 Minuten vergessen, dass hier nichts Bahnbrechendes oder sonderlich Originelles geboten wird.




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