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Lou Andreas-Salomé (2016)

Deutsch-Schweizer Biopic: Lou Andreas-Salomé ist ein intellektueller Freigeist, in den sich unter anderem Friedrich Nietzsche und Rainer Maria Rilke verlieben.Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 2 / 5
User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 4.2 / 5

Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 18 Besucher eine Bewertung abgegeben.


Lou Andreas-Salomé wird 1861 in St. Petersburg in großbürgerliche Verhältnisse hineingeboren. Sehr früh zeigt sich, dass Lou außergewöhnlich klug und freiheitsliebend ist. Ein Leben als eine brave Ehefrau erscheint ihr uninteressant. Stattdessen geht sie nach Zürich, da die dortige Universität zu dieser Zeit die einzige in Europa ist, die weibliche Studenten akzeptiert. In Rom lernt Lou den Philosophen Paul Rée kennen. Dieser stellt sie seinem Freund, dem damals noch unbekannten, Friedrich Nietzsche vor. Beide Männer verlieben sich in die ihnen ebenbürtige Frau. Doch Lou liebt die Unabhängigkeit mehr, als alles andere. Zudem hat sie sich geschworen ihr Leben ganz den geistigen Genüssen zu widmen. Im Verlaufe ihres Lebens tut sie sich als Autorin, Philosophin und Psychoanalytikerin hervor. Nur als der feminine Feingeist Maria Rilke sich in sie verliebt, wird die ansonsten durch und durch rationale Lou schwach ...

Erzählt wird diese aufregende und bewegte Lebensgeschichte im Rückblick, aus der Perspektive des Jahres 1933. Zu dieser Zeit des beginnenden Nationalsozialismus lebt Lou Andreas-Salomé äußerst zurückgezogen in Göttingen. Gewöhnlich empfängt die gealterte Intellektuelle keinen Besuch mehr. Nur bei dem Germanistikstudentin Ernst Pfeiffer macht sie eine Ausnahme. Diesem diktiert die fast blinde Frau ihre Memoiren.

Bildergalerie zum Film

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FilmkritikKritik anzeigen

Die Geschichte von Lou Andreas-Salomé und ihrer Beziehung zu einigen der wichtigsten Intellektuellen ihrer Zeit, ist ähnlich bemerkenswert und zugleich unbekannt, wie die der späteren Psychoanalytikerin Sabine Spielrein zu Carl Gustav Jung. Letztere wurde von David Cronenberg in dem für dessen Verhältnisse ungewöhnlich braven Historienfilm "Eine dunkle Begierde" (2011) filmisch gewürdigt. [...mehr]

FBW-BewertungJurybegründung anzeigen

FBW: besonders wertvollDie FBW-Jury hat dem Film das Prädikat besonders wertvoll verliehen.

Die russisch-deutsche Schriftstellerin, Philosophin und Psychoanalytikerin Lou Andreas-Salomé war eine außergewöhnliche Persönlichkeit: freiheitsliebend, klug, furchtlos [...mehr]

Filminfos & CreditsAlles anzeigen

Land: Deutschland, Schweiz
Jahr: 2016
Genre: Drama, Dokumentation
Kinostart: 30.06.2016
Regie: Cordula Kablitz-Post
Darsteller: Katharina Schüttler als Marie, Petra Morzé als Mutter von Lou, Alexander Scheer als Friedrich Nietzsche
Verleih: Wild Bunch

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