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Wind River (2017)

Thriller: Eine FBI-Agentin und ein Jäger suchen einen Mörder in der eisigen Wildnis Wyomings.Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 4 / 5
User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 4.0 / 5

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Cory Lambert arbeitet für den United States Fish and Wildlife Service, eine Behörde, die sich für den Erhalt der natürlichen Artenvielfalt einsetzt. Bei seiner Arbeit zieht Lambert meist durch die Wildnis Wyomings und macht Jagd auf Raubtiere, die den lokalen Viehbestand bedrohen. Als er auf einer Tour durch die Wälder eines Tages die Leiche eines jungen Mädchens findet, reißen alte Wunden auf: Lamberts eigene Tochter wurde unter ähnlichen Umständen getötet wie das Mädchen im Schnee. Der Jäger beschließt, die überforderte Polizei bei der Suche nach dem Mörder zu unterstützen, und durchkämmt gemeinsam mit wenigen Beamten die unwirtliche Gegend. Unterstützung erhalten die Männer schließlich von der FBI-Agentin Jane Banner, der nicht nur ihre Unerfahrenheit, sondern auch das winterliche Wetter schwer zu schaffen machen. Trotzem kommen Lambert und Banner dem Täter immer näher, eine gnadenloser Showdown inmitten der Wildnis bahnt sich an.

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Filmkritikunterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse4 / 5

Nachdem Taylor Sheridan als Drehbuchautor von "Sicario" (2015) und "Hell or High Water" (2016) bereits auf sich aufmerksam machen konnte, führt der Oscar-nominierte Filmemacher nun mit "Wind River" zum ersten Mal auch Regie. Sheridans Handschrift ist dabei mühelos erkennbar, sein atemberaubender Thriller fügt sich nahtlos in die Reihe seiner Vorgänger ein.

So sind es erneut die Anleihen beim klassischen US-Western, die auch "Wind River" so besonders machen und den Film sowohl atmosphärisch wie auch dramaturgisch prägen. Mit einem feinen Gespür für die existenziellen Nöte seiner Figuren und die faszinierende Unwirklichkeit der Schauplätze inszeniert Sheridan diese finstere Mörderjagd und kann dabei vor allem handwerklich auf ganzer Linie überzeugen.

Inhaltlich hingegen würde man sich so manches Mal wünschen, dass Sheridan sich im Umgang mit Genrekonventionen mehr Freiheiten erlaubt hätte. Die Figurenzeichnung mündet nämlich sowohl bei der Darstellung der Indigenen als auch bei der weiblichen Hauptrolle in einer Sackgasse. Das trübt das Vergnügen beim Ansehen dieses Neo-Westerns allerdings nur am Rande, zu präsent ist Jeremy Renner hier als rachsüchtiger Jäger und zu spannend die grandios in Szene gesetzten Schusswechsel.

Fazit: Taylor Sheridans Regiedebüt ist ein finsterer Thriller mit zahlreichen Anleihen beim Western. Während "Wind River" in handwerklicher Hinsicht brilliert, führt die Figurenzeichnung manches Mal in erzählerische Sackgassen und bleibt zu nahe an Genrekonventionen. Dennoch begeistert der Film durch seine packende Inszenierung und ist unbedingt sehenswert.




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Land: USA
Jahr: 2017
Genre: Thriller
Länge: 107 Minuten
Kinostart: 08.02.2018
Regie: Taylor Sheridan
Darsteller: Elizabeth Olsen als Jane Banner, Jeremy Renner als Cory Lambert, Jon Bernthal als Matt
Verleih: Panorama Entertainment

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