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Bailey - Ein Hund kehrt zurück
Bailey - Ein Hund kehrt zurück
© Constantin Film

Kritik: Bailey - Ein Hund kehrt zurück (2019)

Kritiker-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3 / 5

Mit einem Einspielergebnis von über 200 Millionen Dollar entwickelte sich der erste Teil vor zwei Jahren zu einem echten Überraschungshit an den Kinokassen. Bei "Ein Hund kehrt zurück" sitzt nun aber nicht mehr Lasse Hallström, sondern Gail Mancuso auf dem Regiestuhl. Die Regisseurin wurde Anfang der neunziger Jahre für ihre Arbeit an der erfolgreichen Sitcom "Roseanne" bekannt.

Die "Bailey"-Reihe, das beweist dieser zweite Film um den liebenswürdigen Golden-Retriever-Hund einmal mehr, richtet sich klar an eine junge, Hunde-affine Zielgruppe, die ihre Freude am Zusammenspiel von Zwei- und Vierbeinern hat. Dieses Zusammenwirken wird auf der Leinwand durchaus immer wieder überzeugend vermittelt, da die Schauspieler - allen voran Dennis Quaid und die großartige Kathryn Prescott - wunderbar mit den tierischen Darstellern harmonieren und ein eingespieltes Team bilden.

Mancuso und ihr Team scheuen sich bei all den kauzigen Szenen und pfiffigen Momenten - für einen Großteil des Humors sind erneut die heiteren Off-Kommentare verantwortlich - zudem nicht, auch ernste Themen anzusprechen. So geht es in "Ein Hund kehrt zurück" diesmal unter anderem um Krankheiten, schwierige Mutter-Tochter-Beziehungen und das Thema Verlust. Apropos Verlust: Bailey entgeht dem (endgültigen) Tod nach wie vor durch die ständigen Reinkarnationen.

Und genau dieses phantastische Element ist nach wie vor ein Problem des Films, da es ihm viel von seiner Lebensnähe und einem authentischen Realismus nimmt. Und: Das sich ständig wiederholende Wiedergeborenen-Szenario erschöpft sich schlicht irgendwann und ermüdet. Hinzu kommt ein noch stärker als im ersten Teil vorhandener Hang zu Über-Emotionalisierung und Rührseligkeit, der den Film unter anderdem beim versöhnlichen Happy-End im Kitsch ertränkt.

Fazit: Wer mit dem redundanten Reinkarnations-Szenario leben kann und sich ebenso wenig an gefühlsbetonten, pathetischen Inszenierungen stört, erlebt mit "Bailey 2" ein vergnügliches, kurzweiliges Familien-Abenteuer.




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