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Max und die Wilde 7 (2020)

Verfilmung des populären Kinderbuchs "Das schwarze Ass": Max freundet sich mit ein paar Senioren an, die ihm dabei helfen, einen mysteriösen Einbrecher zu fassen.Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 5 / 5
User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3.6 / 5

Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 30 Besucher eine Bewertung abgegeben.


Die Mutter des neunjährige Max (Jona Eisenblätter), Marion (Alwara Höfels), beginnt eine neue Stelle als Altenpflegerin auf der zum Seniorenheim umgebauten Burg Geroldseck. Damit Marion künftig auch Nachtschichten machen kann, ziehen die Beiden auf das imposante Anwesen, auf dem Max zunächst alles andere als glücklich ist. Denn dort wimmelt es nur so vor "alten Knackern" und "schrumpeligen Omas und Opas". Max findet nach einiger Zeit dennoch Anschluss und freundet sich mit den an Tisch 7 sitzenden Bewohnern Vera (Uschi Glas), Horst (Thomas Thieme) und Kilian (Günther Maria Halmer) an. Als ein mysteriöser Einbrecher, der die Wertgegenstände aus den Bewohnerzimmern entwendet, auf der Burg sein Unwesen treibt, beginnt für "Max und die wilde 7" ein spektakuläres Abenteuer auf der Suche nach dem Übeltäter.

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Filmkritikunterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse5 / 5

Der Film beruht auf dem Kinderbuch "Das schwarze Ass", das die beliebte "Max und die wilde 7"-Buchreihe 2014 einleitete. Bis heute sind zwei weitere Bücher über den sympathischen, aufgeweckten Jungen erschienen. Die Geschichten stammen von Schriftstellerin Lisa-Marie Dickreiter und ihrem Mann Winfried Oelsner, der den Film auch inszenierte. Bekanntheit als Regisseur erlangte Oelsner vor allem mit seiner Doku "Projekt Gold" über den WM-Gewinn der deutschen Handball-Nationalelf im Jahr 2007.

Von der ersten Minute an versteht es Oelsner ganz vorzüglich, eine harmonische Balance aus – jederzeit kindgerechten – Spannungsmomenten, optisch beeindruckenden Aufnahmen (majestätisch: der Schauplatz/Drehort Burg Braunfels bei Wetzlar) und augenzwinkerndem Humor zu kreieren. Für den humorvollen Anteil sind in erster Linie die kauzigen, liebenswürdigen Senioren verantwortlich. Und zwar in erster Linie die titelgebenden "wilden 7", also Kilian, Horst und Vera, die die Sympathien der Zuschauer schnell auf ihrer Seite haben. Und die meisten Lacher auf sich verbuchen können.

Da die drei Rentner so grundverschieden sind und sie sich durch derart differierende, schrullige Verhaltensweisen auszeichnen, kommt zudem nie Langeweile auf. Günther Maria Halmer spielt einen leicht exzentrischen Forscher und Ex-Wissenschaftler, der auch heute noch wunderliche Experimente durchführt. Uschi Glas beweist Selbstironie, da sie als rüstige Schauspielerin zu sehen ist, der Dinge wie Aussehen und Fitness noch immer über alles gehen. Und Thomas Thieme ist der etwas tollpatschige, ehemalige Fußballtrainer, der schon mal den Namen von Max vergisst. Die Darsteller agieren jederzeit spielfreudig und nehmen sich sowie ihre verqueren, spleenigen Figuren nie zu ernst.

Obwohl es seine erste Kinorolle ist, tritt ebenso Jona Eisenblätter als Max beachtlich selbstsicher und abgeklärt auf. Sein Filmcharakter eignet sich vorzüglich als Identifikationsfigur gerade für die jüngeren Zuschauer; Max findet im Laufe des Films zu sich selbst und entwickelt Selbstvertrauen, ist aber genauso mit emotionalen Konflikten und zwischenmenschlichen Problemen konfrontiert. So wird er in seiner neuen Klasse gemobbt und leidet sehr darunter, dass sein Vater die Familie verlassen hat. Rasant und mitreißend geht es in den nie zu dramatisch gefilmten, kurzweiligen "Actionszenen" zu, in denen allerlei (vor allem zweirädrige) Gefährte zum Einsatz kommen, vom Fahrrad bis zum Rollstuhl.

Fazit: Wunderbar unterhaltender, abgeklärt inszenierter Familienfilm, der auf raffinierte Weise eine spannende Detektivgeschichte mit Witz, Action, Coming-of-Age sowie nachdenklichen Momenten verbindet.




FBW-BewertungJurybegründung anzeigen

FBW: besonders wertvollMax ist 9 Jahre alt. Sein Vater hat die Familie schon vor Jahren verlassen und seine Mutter hat soeben einen neuen Job als Pflegekraft im Seniorenheim auf Schloss Geroldseck angetreten, wo die beiden auch wohnen können. Beim Wechsel in seine neue [...mehr]

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Filminfos & CreditsAlles anzeigen

Land: Deutschland
Jahr: 2020
Genre: Komödie, Kinderfilm
Kinostart: 06.08.2020
Regie: Winfried Oelsner
Darsteller: Jona Eisenblätter, Uschi Glas, Günther Maria Halmer
Verleih: Leonine Distribution

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