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Küss mich, Mistkerl! (2021)

The Hating Game

Liebeskomödie: Eine Frau und ein Mann geraten im Job aneinander – und fühlen sich insgeheim zueinander hingezogen.Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3 / 5
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Nachdem es zur Fusion zweier Verlage kam, teilen sich Lucy (Lucy Hale) und Joshua (Austin Stowell) widerwillig ein Büro. Beide assistieren ihren jeweiligen Vorgesetzten und konkurrieren um eine neu ausgeschriebene Management-Stelle. In ihrem Wettstreit beschließen sie gar, dass die Person, die nicht befördert wird, unverzüglich zu kündigen hat. Doch nachdem Lucy aus einem erotischen Traum von Joshua erwacht, muss sie erkennen, dass sie ihn äußerst attraktiv findet – und auch Joshua scheint schon lange für Lucy zu schwärmen.

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Filmkritikunterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse3 / 5

Das Genre der romantischen Komödie erlebte in den späten 1980er Jahren sowie den 1990er Jahren eine echte Renaissance – dank Werken wie "Harry und Sally" (1989), "Pretty Woman" (1990), "Schlaflos in Seattle" (1993) oder "Notting Hill" (1999). Wenngleich die RomCom auch in den vergangenen zwei Dekaden nie ganz verschwand, verlor sie als Publikumsmagnet doch merklich an Bedeutung. In jüngster Zeit erfreuen sich die filmischen Liebesgeschichten indes wieder einer größeren Beliebtheit – womöglich auch durch das umfangreiche Wohlfühl-Angebot auf Streaming-Plattformen (etwa "Holidate" und "Love Hard" auf Netflix). Zu einem Gesicht dieses Trends könnte sich Jungstar Lucy Hale ("Pretty Little Liars") entwickeln. Nach der Sex-Comedy "Brave Mädchen tun das nicht" (2020) ist sie nun in "Küss mich, Mistkerl!", einer Leinwand-Version des Romans "The Hating Game" von Sally Thorne, zu sehen.

Der Regisseur Peter Hutchings setzt das von Christina Mengert verfasste Drehbuch als temporeiche Arbeitsplatz-Komödie um eine wilde Hassliebe um und vertraut dabei gänzlich auf die Chemie zwischen Hale und deren Spielpartner Austin Stowell ("Catch-22"). Beide wirken etwas zu glatt, um an den Charme früherer Genre-Stars heranzureichen. Dennoch funktioniert der Film letztlich als unbeschwerte Unterhaltung, die nicht vor Klischees zurückschreckt. So ist der von Stowell verkörperte Joshua nach außen hin ein arroganter Schnösel, hinter dessen Fassade aber natürlich ein verletzlicher Kerl steckt. Und auch die von Hale interpretierte Lucy ist recht stereotyp gezeichnet: eine von Literatur und den Schlümpfen begeisterte Frau, die auf High Heels prompt zu stolpern beginnt.

Von der Paintball-Sequenz, in der sich die Belegschaft des Verlagsunternehmens, für das Lucy und Joshua arbeiten, einer Teambuilding-Maßnahme unterzieht, bis hin zum Dreiecks-Konflikt mit dem Grafiker Danny (sympathisch: Damon Daunno), der sich ebenfalls für Lucy interessiert, beinhaltet "Küss mich, Mistkerl!" etliche vertraute Versatzstücke, die durchaus ansprechend zusammengestellt werden.

Fazit: Eine konventionelle, zweifellos kurzweilige Liebeskomödie mit diversen Klischees und einem gut miteinander harmonierenden Schauspiel-Paar im Mittelpunkt.




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Land: USA
Jahr: 2021
Genre: Komödie, Romantik
Länge: 102 Minuten
Kinostart: 10.03.2022
Regie: Peter Hutchings
Darsteller: Lucy Hale als Lucy, Austin Stowell als Josh, Damon Daunno
Verleih: 24 Bilder, SquareOne

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