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Elvis (2022)

Filmdrama von Baz Luhrmann über den 1977 verstorbenen King of Rock’n’Roll, der die Musikwelt revolutionierte.Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 4 / 5
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Als Sohn des erst 18-jährigen Vernon (Richard Roxburgh) und Gladys (Helen Thomson) erblickt Elvis Aaron Presley (Austin Butler) im Jahr 1935 das Licht der Welt. 20 Jahre später ist aus dem schmächtigen, schüchternen Jungen der erste mediale Superstar der Welt geworden: als "King of Rock’n’Roll" lässt er Frauenherzen höher schlagen und erobert mit seinen schmissigen Ohrwürmern weltweit die Hitparaden. Doch der Weg zum Erfolg und zu Geld ist lang. Erst als Colonel Tom Parker (Tom Hanks) zu Elvis‘ Manager wird, nimmt die Karriere des Musikers an Fahrt auf. Parker verschafft dem vor Energie strotzenden Künstler einen Vertrag bei einer Plattenfirma und erste Schauspielrollen. Kurz darauf erobert er mit Hits wie "Blue Suede Shoes", "Hound Dog" oder "Heartbreak Hotel" die Welt. Doch die komplexe Beziehung zu Parker besitzt auch Schattenseiten.

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Filmkritikunterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse4 / 5

Wie aus dem ungelernten, aus eher armen Verhältnissen stammenden Presley das große (Sex- und Musik-)Idol der Jugend Amerikas der 50er- und 60er-Jahre wurde, beleuchtet Baz Luhrmann ("Moulin Rouge") in seinem mit mitreißenden, pulsierenden Konzert- und Musikszenen garnierten Biopic. Als erzählerischer roter Faden dient die Dynamik und Beziehung zwischen Elvis und seinem Förderer und Entdecker, Tom Parker – mit einnehmender Präsenz und zwielichtiger Aura phantastisch verkörpert von Tom Hanks.

In den Schatten gestellt wird er aber freilich von TV-Serien-Darsteller Austin Butler als Ikone Elvis Presley. Butlers präzise und hingebungsvolle Darstellung bleibt im Gedächtnis. Mit Charisma und Ausdruck präsentiert er die physische und emotionale Höllenfahrt eines Mannes, der Mitte der 50er-Jahre zum populärsten, größten Star der Welt aufstieg – nur um 20 Jahre später als aufgeplusterte, gesundheitlich stark angeschlagene Jahrmarkt-Attraktion in der Glitzer-Metropole Las Vegas zu enden.

Dieser Station im Leben des Musikers widmet sich Luhrmann ebenso wie seiner Jugend und dem beschwerlichen Weg zum Ruhm, seiner Zeit beim Militär in Deutschland, den filmischen Gehversuchen in Hollywood und dem Aufeinandertreffen mit Priscilla sowie den goldenen, erfolgreichsten Jahren Mitte der 50er – und nochmals zu Beginn der 60er-Jahre, nach der Zeit beim Militär. Einige Aspekte vernachlässigt Lurhmann bzw. hätten mehr Aufmerksamkeit verdient gehabt, darunter Elvis‘ Medikamentenabhängigkeit und vor allem die schwierige Beziehung zu seinem Vater.

Immerhin: Ausgiebig und hintergründig beleuchtet er die sozialen sowie gesellschaftlichen Missstände im Nachkriegs-Amerika und den Kulturschock, als ein weißer Künstler mit der "Musik der Schwarzen" (Gospel, Blues) erfolgreich wurde.

Fazit: Facettenreiches, detailliertes Biopic über die Legende Elvis Presley, dessen ekstatische Musik- und Konzertszenen und nachdrückliche Darsteller-Leistungen zu den Highlights zählen.




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FBW: besonders wertvollWie nähert man sich einer Über-Figur an? Einer Ikone, die von der Bühne, der Leinwand und aus den Lautsprechern unser pop-kulturelles Bewusstsein derart grundgeprägt hat, dass die Privatperson hinter der Figur keine greifbare Form annehmen kann? [...mehr]

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Land: USA, Australien
Jahr: 2022
Genre: Drama, Biopic
Länge: 160 Minuten
FSK: 6
Kinostart: 23.06.2022
Regie: Baz Luhrmann
Darsteller: Austin Butler, Tom Hanks, Kodi Smit-McPhee
Verleih: Warner Bros.

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