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DogMan (2023)

Thriller: Ein misshandelter Junge entwickelt sich zu einem Außenseiter, der eine besondere Verbindung zu Hunden hat.Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelm??iggutweltklasse 3 / 5
User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelm??iggutweltklasse 3.4 / 5

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Der adoleszente Douglas Munrow (Lincoln Powell) leidet unter seinem brutalen Vater Mike (Clemens Schick) und seinem fundamentalistischen älteren Bruder Richie (Alexander Settineri). Als er im familiären Garten in den Zwinger zu den Kampfhunden gesperrt wird, baut der Teenager zu den Tieren eine Beziehung auf.

Diese besteht auch noch, als Douglas ein junger Erwachsener (nun verkörpert von Caleb Landry Jones) ist, der im Rollstuhl sitzt. Er hat ein Heim für Straßenhunde gegründet und begeht gelegentlich gemeinsam mit seinen Vierbeinern Juwelendiebstähle. Dabei gerät er mit lokalen Gangstern aneinander. Als er im Knast landet, trifft er dort auf die Polizeipsychologin Evelyn (Jojo T. Gibbs).

Bildergalerie zum Film "DogMan"

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"DogMan": Ein wildes Outsider-Porträt

Mit Werken wie "Subway" (1985) und "Im Rausch der Tiefe" (1988) lieferte der französische Drehbuchautor und Regisseur Luc Besson (Jahrgang 1959) faszinierende Beiträge zum sogenannten Cinéma du Look. 1994 schuf er mit "Léon - Der Profi" einen modernen Klassiker des Gangsterfilms – und drei Jahre später mit "Das fünfte Element" eine schrille, vergnügliche Science-Fiction-Oper. Nach dem Actionfilm "Lucy" (2014) mit Scarlett Johansson in der Titelrolle gelang ihm indes kein großer Hit mehr. Sein hochbudgetiertes Herzensprojekt "Valerian – Die Stadt der tausend Planeten" (2017) enttäuschte an den Kinokassen; seine Nachfolgearbeit "Anna: Die Agentin" (2019) glich eher einem B-Movie.

Eine stimmungsvolle Bildsprache

Nun kehrt Besson mit "DogMan" zurück: einem energischen Genre-Mix aus düsterem Coming-of-Age-Drama, Heist-Thriller, Horror- und Comedy-Elementen. In der Gestaltung der überaus finsteren Welt beweist der Regisseur abermals einen enormen Stilwillen – unter anderem in der Zusammenarbeit mit seinem Kameramann Colin Wandersman und mit seinem (Stamm-)Komponisten Éric Serra. Ohne Zweifel verfügt das Werk über Atmosphäre und lässt in seinen Bildern die Handschrift Bessons erkennen. Die Sequenzen mit den Hunden sind sehr beeindruckend.

Auch dramaturgisch ist "DogMan" durchaus ambitioniert. Die Geschichte des Protagonisten Douglas wird uns in Rückblenden während eines Gesprächs mit der Polizeipsychologin Evelyn geschildert. Wie dabei im Plot umhergesprungen wird, hat einen gewissen Überraschungsfaktor. Was dem Film indes fehlt, ist eine Sensibilität für die behandelten Themen. Queerness und Crossdressing dienen hier eher als Teil des Spektakels; ein Gespür für die zentrale Figur und deren Innenleben ist im Skript nur bedingt zu finden.

Der Hauptdarsteller spielt mit Hingabe

Aufgefangen wird dies wiederum von Caleb Landry Jones, der etwa schon in "Antiviral" (2012) und in "Three Billboards Outside Ebbing, Missouri" (2017) zu überzeugen vermochte. Seine Performance geht über das, was im Drehbuch angelegt ist, weit hinaus; auch seine Chemie mit Jojo T. Gibbs ("Fresh") ist einnehmend.

Fazit: Atmosphärisch gefilmt und einfallsreich erzählt, allerdings auch ziemlich vordergründig. Caleb Landry Jones ist großartig.




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Zum Video: DogMan

Besetzung & Crew von "DogMan"

Land: Frankreich, USA
Jahr: 2023
Genre: Drama
Länge: 113 Minuten
Kinostart: 12.10.2023
Regie: Luc Besson
Darsteller: Caleb Landry Jones als Douglas Munrow, Jojo T. Gibbs als Evelyn, Christopher Denham als Ackerman, Clemens Schick als Mike Munrow, John Charles Aguilar als El Verdugo
Kamera: Colin Wandersman
Verleih: Capelight Pictures

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