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Greenland 2: Migration (2025)
Katastrophenfilm: Die Familie Garrity muss weiterhin um ihr Überleben kämpfen.Kritiker-Film-Bewertung:User-Film-Bewertung:
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Fünf Jahre nach den verheerenden weltweiten Meteoriteneinschlägen leben John (Gerard Butler), Allison (Morena Baccarin) und ihr gemeinsamer 15-jähriger Sohn Nathan (Roman Griffin Davis) noch immer in einem Bunker in Grönland mit einigen anderen Leuten. Als es jedoch zu heftigen radioaktiven Stürmen kommt, müssen alle Anwesenden das unterirdische Versteck rasch verlassen. Die Familie begibt sich auf eine Flucht durch das zerstörte Europa. Das Trio möchte zum Krater des Clarke-Kometen in Südfrankreich gelangen, da es heißt, dass dort neues Leben möglich sei.
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Filmkritik
"Greenland 2: Migration": Eine Familie auf der Flucht
Mit "Greenland" (2020) lieferten der Drehbuchautor Chris Sparling ("Buried – Lebend begraben") und der Regisseur Ric Roman Waugh ("Angel Has Fallen") einen Katastrophenfilm, der den Fokus auf die Erlebnisse einer dreiköpfigen Familie legte, statt sich auf das Spektakel zu konzentrieren und übergroße Figuren auf heldenhafter Weltrettungsmission zu schaffen. Auch das Sequel "Greenland 2: Migration", an dessen Skript noch Mitchell LaFortune ("Last Breath") mitgeschrieben hat, bleibt dieser erzählerischen und inszenatorischen Linie treu.
Viel Zwischenmenschliches
Ähnlich wie etwa Mimi Leders Genrebeitrag "Deep Impact" (1998) bauen die beiden "Greenland"-Filme auf Momente, die sich im Zwischenmenschlichen abspielen. So fängt der zweite Teil zu Beginn den Alltag im Bunker in Grönland ein, in dem die zentrale Familie Garrity die vergangenen fünf Jahre verbracht hat. Die anschließende Flucht bietet Action- und Spannungssequenzen, verliert dabei aber seine drei Hauptfiguren nie aus dem Blick – und zeigt, wie diese den Gefahren zu trotzen versuchen.
Die Überquerung einer Schlucht gehört zu den mitreißendsten Situationen. Die Aufenthalte in einem Altenheim und bei einer französischen Familie, die ganz zurückgezogen lebt, setzen wiederum auf Wärme in einem grundsätzlich sehr bitteren Umfeld. Erst gegen Ende gerät alles dann eine Spur zu pathetisch.
Solide Schauspielleistungen
Gerard Butler ("Criminal Squad") und Morena Baccarin ("Deadpool") schlüpfen wieder in ihre Rollen als Ehepaar und harmonieren gut miteinander. Der Jungstar Roman Griffin Davis ("Jojo Rabbit") überzeugt als Teenager-Sohn. In weiteren Parts sind etwa Amber Rose Revah ("Marvel's The Punisher"), William Abadie ("Emily in Paris") und die britische Charakterdarstellerin Sophie Thompson ("Emma") zu sehen.
Fazit: Ein Genrevertreter, in dem die Figurendynamik im Zentrum steht. Spannend, emotional und souverän gespielt.
Mit "Greenland" (2020) lieferten der Drehbuchautor Chris Sparling ("Buried – Lebend begraben") und der Regisseur Ric Roman Waugh ("Angel Has Fallen") einen Katastrophenfilm, der den Fokus auf die Erlebnisse einer dreiköpfigen Familie legte, statt sich auf das Spektakel zu konzentrieren und übergroße Figuren auf heldenhafter Weltrettungsmission zu schaffen. Auch das Sequel "Greenland 2: Migration", an dessen Skript noch Mitchell LaFortune ("Last Breath") mitgeschrieben hat, bleibt dieser erzählerischen und inszenatorischen Linie treu.
Viel Zwischenmenschliches
Ähnlich wie etwa Mimi Leders Genrebeitrag "Deep Impact" (1998) bauen die beiden "Greenland"-Filme auf Momente, die sich im Zwischenmenschlichen abspielen. So fängt der zweite Teil zu Beginn den Alltag im Bunker in Grönland ein, in dem die zentrale Familie Garrity die vergangenen fünf Jahre verbracht hat. Die anschließende Flucht bietet Action- und Spannungssequenzen, verliert dabei aber seine drei Hauptfiguren nie aus dem Blick – und zeigt, wie diese den Gefahren zu trotzen versuchen.
Die Überquerung einer Schlucht gehört zu den mitreißendsten Situationen. Die Aufenthalte in einem Altenheim und bei einer französischen Familie, die ganz zurückgezogen lebt, setzen wiederum auf Wärme in einem grundsätzlich sehr bitteren Umfeld. Erst gegen Ende gerät alles dann eine Spur zu pathetisch.
Solide Schauspielleistungen
Gerard Butler ("Criminal Squad") und Morena Baccarin ("Deadpool") schlüpfen wieder in ihre Rollen als Ehepaar und harmonieren gut miteinander. Der Jungstar Roman Griffin Davis ("Jojo Rabbit") überzeugt als Teenager-Sohn. In weiteren Parts sind etwa Amber Rose Revah ("Marvel's The Punisher"), William Abadie ("Emily in Paris") und die britische Charakterdarstellerin Sophie Thompson ("Emma") zu sehen.
Fazit: Ein Genrevertreter, in dem die Figurendynamik im Zentrum steht. Spannend, emotional und souverän gespielt.
Andreas Köhnemann
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Besetzung & Crew von "Greenland 2: Migration"
Land: USAJahr: 2025
Genre: Action, Science Fiction, Abenteuer
Länge: 86 Minuten
Kinostart: 08.01.2026
Regie: Ric Roman Waugh
Darsteller: Morena Baccarin als Allison Garrity, Gerard Butler als John Garrity, Sophie Thompson, Roman Griffin Davis, William Abadie als Denis Laurent
Kamera: Martin Ahlgren
Verleih: Tobis Film
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