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Mission: Impossible
Mission: Impossible
© United International Pictures

Kritik: Mission: Impossible (1996)


Ethan Hunt, Agent der IMF (Impossible Mission Force), befindet sich mit seinen Kollegen auf einem Routine-Einsatz als plötzlich die gesamte Mission zu scheitern droht. Kollegen sterben und Hunt gerät als Maulwurf ins Visier der IMF-Fander. Seine Situation gerät ins Wanken und langsam zieht sich die Schlinge eines Komplottes zu.

Leichter Humor, rasante Action - der erste Teil der Trilogie ebnete 1996 mit einem Staraufgebot den Weg für eine Reihe seichter, aber krachiger Actionfilme, die sich teilweise durch einen charismatischen (Teil 1 & 3), aber manches Mal auch nur aalglatten (Teil 2 & 4) Titelhelden auszeichneten. Ein gelungenes Intro sowie interessante Gadgets (u.a. die schon aus der Serien-Vorlage bekannten Latexmasken) drücken diesem Film und seinen Nachfolger einen eigenen Stempel mit hohem Wiedererkennungswert auf.

Im Gegensatz zu seinem ersten Nachfolgern nimmt "Mission: Impossible" schon zu Beginn äußerst dramatische Züge an und bietet bis zum Ende reichlich Platz für Verschwörungstheorien. Zudem dominieren interessante Dialoge das Geschehen, die im zweiten Teil nahezu untergehen während sie im dritten Teil ihren Weg zurück finden. In typischer "Mission Impossible"-Manier endet der Film schließlich mit der Ankündigung einer neuen Mission und der Erwartung einer Fortsetzung. Der erste Teil erweist sich damit, neben Teil 3, als spannendstes, wie am besten durchdachtes Werk der Reihe, das zwar übliche Klischees bedient und mit einem dürftigen Twist den geübten Kinogänger nicht sonderlich überraschen dürfte, aber dafür mit einer düsteren und konfliktreichen Atmosphäre punkten kann.

"Mission Impossible" begründete 1996 eine neue Ära des Agentenfilms und ist schon heute ein Klassiker des Genres. Den aktuellsten Teil übertrifft er in allen Belangen und stellt damit schlussendlich einen äußerst gelungenen Start in einen soliden Action-Franchise dar.




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