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Tom Cruise (55)

Wissenswertes

Geboren: ✹ 03. Juli 1962 in Syracuse, New York, USA
Name: Thomas Cruise Mapother IV
Größe: 169 cm
Augenfarbe: blau

2005 kratzte Cruise selbst sein Sunnyboy-Image gehörig an: Er warf der Schauspielerin Brooke Shields die Einnahme von Antidepressiva nach der Geburt ihres Kindes vor (Scientologen behaupten, Psychiatrie sei eine Pseudo-Wissenschaft), beschimpfte in hysterischer Weise den Talkshowhost Matt Lauer, als dieser etwas Positives über Psychiater sagte, hüpfte bei der Talkshow-Queen Oprah Winfrey auf dem Sofa auf und ab - um zu zeigen, wie sehr er in die 16 Jahre jüngere Schauspielerin Katie Holmes verliebt ist - und verglich Kritik an Scientology in einem Spiegel-Interview mit der Hetze der Nationalsozialisten gegen Juden

Bildergalerie

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Biographie

Geboren wurde er als Thomas Cruise Mapother IV in Syracuse, New York. Im Alter von 14 Jahren hatte Tom bereits mehrere Umzüge hinter sich und schon 15 verschiedene Schulen besucht. Dennoch entwickelt sich der unter Legasthenie leidende Junge in der Schule zu einer wahren Sportskanone. Eine Knieverletzung zerstört jedoch seine Träume von einer Profikarriere. Danach erwog er eine Zeit lang, Priester zu werden und besuchte sogar ein Jahr lang ein entsprechendes Seminar der Franziskaner.

In der High School entdeckte Tom jedoch sein Interesse an der Schauspielerei und wirkte aktiv in der Theatergruppe mit. Mit 18 Jahren brach er die Schule ab und ging nach New York, um Schauspieler zu werden. Ein Jahr später gab er sein Filmdebüt in "Endlose Liebe" (1981). In der Folgezeit spielte Tom in verschiedenen Filmproduktionen mit, unter anderem in "Lockere Geschäfte" (1983) neben Rebecca De Mornay, bevor er im Jahr 1986 seinen Durchbruch mit "Top Gun" feiern konnte. Im gleichen Jahr setzte er noch einen drauf und mimte an der Seite von Paul Newman einen Profi-Billardspieler in "Die Farbe des Geldes". Als lockerer Barkeeper in "Cocktail" und rührender Bruder eines Autisten (Dustin Hoffman) in "Rain Man" spielte sich der 1,69 Meter große Kleine endgültig in die Herzen des Publikums. 1989 erhielt er für seine Rolle in "Geboren am 4.Juli" seine erste Oscarnominierung.
Im selben Jahr endete seine erste Ehe mit der Schauspielerin Mimi Rogers. Die Scheidung folgte im Februar 1990, nicht ganz drei Jahre nach der Heirat.

Ende der 80er war Cruise einer der meistgefragtesten und bestbezahltesten Schauspieler in Hollywood; rund 10 Millionen Dollar strich er pro Film ein. Bei den Dreharbeiten zu "Tage des Donners" (1990) lernte er die Schauspielkollegin Nicole Kidman kennen und lieben. Die beiden heiraten noch im selben Jahr. Nach 10 Jahren Ehe und zwei Adoptivkindern trennte sich das Traumpaar Tom & Nicole im Jahr 2001.

In den 90ern dreht Cruise einen Blockbuster nach dem anderen: 1992 "Eine Frage der Ehre" mit Jack Nicolson, 1993 John Grishams "Die Firma", 1994 "Interview mit einem Vampir", 1996 "Mission Impossible", an der Seite von Jean Reno, und im gleichen Jahr "Jerry Maguire - Spiel des Lebens". Für letzteren erhielt er prompt seine zweite Oscarnominierung.
Zusammen mit seiner damaligen Gattin Nicole Kidman stürzte sich Tom 1997 in die Dreharbeiten von Stanley Kubricks letztem Film "Eyes Wide Shut". Erst nach fast drei Jahren war der Regisseur mit seinem Werk zufrieden. Tom's Statement: "Er machte keine Filme, er kreierte Visionen."
2000 sorgte Cruise mit der Rolle eines Sex-Gurus in "Magnolia" für Furore. Für seine Darstellung wurde er mit einem Golden Globe und einer weiteren Oscar-Nominierung belohnt. Mit dem zweiten "Mission: Impossible"-Abenteuer von John Woo landete er außerdem einen der größten Blockbuster des Jahres.
Zwei Jahre später stand Cruise erstmals für Steven Spielberg vor der Kamera: In der Hauptrolle vom SciFi-Thriller "Minority Report". Im selben Jahr war er auch in "Vanilla Sky" zu sehen, einem Remake des spanischen Kultfilms "Abre los Ojos". Bei den Dreharbeiten verliebte er sich in seinen Co-Star Penélope Cruz, die ihre Rolle aus dem Original wieder aufnahm. Die Beziehung hielt drei Jahre.
2004 übernahm Cruise ausnahmsweise mal den Part des Oberschurken: In Michael Manns "Collateral" spielte er einen skrupellosen Auftragsmörder.

Tom Cruise gehört der Church of Scientology an, einer Sekte, die in Deutschland nicht den Status einer Religionsgemeinschaft hat und kontinuierlich vom Verfassungsschutz wegen Verdachts auf "Bestrebungen gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung" beobachtet wird.
2005 kratzte Cruise selbst sein Sunnyboy-Image gehörig an: Er warf der Schauspielerin Brooke Shields die Einnahme von Antidepressiva nach der Geburt ihres Kindes vor (Scientologen behaupten, Psychiatrie sei eine Pseudo-Wissenschaft), beschimpfte in hysterischer Weise den Talkshowhost Matt Lauer, als dieser etwas Positives über Psychiater sagte, hüpfte bei der Talkshow-Queen Oprah Winfrey auf dem Sofa auf und ab - um zu zeigen, wie sehr er in die 16 Jahre jüngere Schauspielerin Katie Holmes verliebt ist - und verglich Kritik an Scientology in einem Spiegel-Interview mit der Hetze der Nationalsozialisten gegen Juden. Gleichzeitig sprach Cruise sich bei Interviews zu seinem neuen Film "Krieg der Welten" kontinuierlich für Scientology aus - was dem Regisseur Steven Spielberg einigen Verdruss bereitete.
Dem Studio Paramount Pictures gingen diese zunehmenden Entgleisungen schließlich zu weit: 2006 trennte es sich nach 14 Jahren von einem seiner größten Stars. Da half es auch nichts, dass Cruise sich persönlich bei Shields entschuldigte... Privat war 2006 dagegen ein erfolgreiches Jahr für ihn: Im April kam seine Tochter Suri zur Welt, im November heiratete er Holmes, in einer Scientology-Zeremonie auf einem Schloss bei Rom.

2007 kam mit "Von Löwen und Lämmern" der erste neue Film des von Cruise und Paula Wagner wiederbelebten Studios United Artists heraus - ein Flop bei Kritik und Publikum.
Anfang 2008 erregte Cruise wiederum mit einem auf Youtube aufgetauchten Scientology-Vidoe Aufsehen, in welchem er mit manisch-hysterischen Lachanfällen und bedrohlichen Äußerungen zu nicht engagierten Scientologen und Psychiatrie schockierte. Auch gab er der Hoffnung Ausdruck, dass Nicht-Scientologen eines Tages etwas sein würden, über das man in Geschichtsbüchern lesen könne und dass nur Scientologen wirklich wüssten, wie man bei einem Autounfall Hilfestellung leiste.



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