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Werner - Das muss kesseln!!!
Werner - Das muss kesseln!!!
© Constantin Film

Kritik: Werner - Das muss kesseln!!! (1996)


Seine Comics sind Standardwerke jeder Klo-Bibliothek. Mit dem ersten Werner-Film brachte der Zeichner Brösel (Rötger Feldmann) einige Millionen Fans in die Kinos - obwohl sich zwischen den Trickfilm zu viele Realszenen einschlichen. Jetzt geht's richtig rund: mit 100 % Trickfilm, echten Rückblenden und vielen blöden Ideen, die genauso umhauen wie ein Kasten Bölkstoff (= Bier). Bis zum Höhepunkt, (natürlich) eine Wettfahrt gegen Nobelschröders Bentley, laufen haufenweise schräge Typen auf. Bauer Horst snakt Plattdütsch und braut Rumgrog. Mit Meister Röööhrich und dem Gesellen Eckat brennt Werner Schnaps und die Gartenlaube nieder. Mit Andi bastelt unser Antiheld aus einem Bombermotörchen des 2. Weltkriegs die Höllenmaschine, die es gegen den schmierigen Bentley aufnehmen soll. Denn es geht um die Wurst, besser gesagt ums Hausschwein Borsti, das clevere Gegenstück zum Schweinchen namens Babe.
Neben hochverdichteten Blödelideen um den Kampfsäufer mit den abstehenden Haaren, geht es unter Deutschrock-Klängen auch "Zurück in die Zukunft" und in den "Jurassic Park". Aber der größte Spaßgewinn liegt in den 100 % Trickfilm: Denn dieser Werner ist wirklich animiert, hier beißt der Telefonhörer zu, der Kühlergrill grinst und die Post geht ab. Das Publikum applaudierte mit satten Plops der Bölkstoff-Flaschen.





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